Daten und Statistiken im Motorsport: Wie sich Fahrer, Teams und Rennverläufe objektiv vergleichen lassen

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Beim Motorsport stehen bei den Zuschauern in der Regel spektakuläre Überholmanöver, persönliche Eindrücke und die Rennresultate im Vordergrund. Allerdings gibt es rund um ein Rennen im Motorsport jede Menge Daten, die eine deutlich differenziertere Betrachtung von Rennverläufen ermöglichen.

Beispielsweise liefern Runden- und Sektorzeiten, Positionsverläufe, Reifenstrategien und Boxenstopps wichtige Anhaltspunkte rund um die tatsächliche Performance von Rennteams und Rennfahrern. Mit modernen Analysemethoden ist es außerdem möglich, Rennverläufe noch detaillierter zu analysieren und auch kleine Unterschiede sichtbar zu machen.

Welche Daten sind für Vergleiche relevant?

Bei einem Rennen im Motorsport sagt eine einzelne Rundenzeit nicht immer besonders viel über das Leistungsvermögen des Fahrzeuges und des Fahrers aus. Deutlich aussagekräftiger sind solche Vergleiche dagegen, wenn mehrere Messwerte zusammen betrachtet und ausgewertet werden. Hierbei kann es sich beispielsweise um die schnellste Runde und zusätzlich um eine Durchschnittszeit von mehreren sauberen Runden und Zeiten einzelner Streckensektoren handeln.

Foto: Daten und Statistiken sind im Rennsport von großer Bedeutung
KI-generiert mit Google Gemini

Zusätzliche Hinweise können außerdem Geschwindigkeitswerte an bestimmten Messpunkten auf der Strecke liefern. Ergänzend können auch Informationen rund um Beschleunigung, Gangwahl, Bremsvorgänge und die Nutzung von Bremse und Gas von Experten bis ins kleinste Detail ausgewertet werden. Gerade in modernen Rennserien wie der Formel 1 stehen dafür umfangreiche Telemetriedaten zur Auswertung bereit.

Wer sich neben der Rennanalyse zusätzlich für statistische Aspekte rund um den Motorsport und andere Sportereignisse interessiert, findet im Internet auch interessante Angebote rund um Wetten zum Rennsport und vielen anderen Sportarten.

Gefahrene Rundenzeiten richtig einordnen

Wenn man verschiedene Fahrer bei einem Rennen bestmöglich miteinander vergleichen möchte, dann ist die durchschnittliche Geschwindigkeit oftmals aussagekräftiger als die jeweiligen Bestzeiten. Schließlich kann eine schnellste Runde zum Beispiel durch besonders günstige Bedingungen, durch wenig Verkehr auf der Rennstrecke oder durch einen neuen Reifensatz begünstigt worden sein. Dagegen zeigt sich in der Regel bei einem Rennen über mehrere Runden hinweg viel klarer, welche Fahrer in der Lage sind, konstant ein hohes Tempo zu halten.

Ein Blick auf die Sektorzeiten kann aber ebenfalls hilfreich sein, weil man dadurch etwa feststellen kann, welche Fahrerinnen oder Fahrer etwa in langsameren Kurven oder auch auf langen Geraden besonders gut zurechtkommen. Solche Sektorzeiten verdeutlichen häufig gut, wo größere Zeitunterschiede zwischen Fahrern entstehen. Deshalb werden bei offiziellen Rennanalysen auch solche Geschwindigkeitswerte und Sektorzeiten separat aufgeführt. Vielleicht kommt es bald auch mit modernen E-Bikes zu solchen Rennen bei denen es dann um Motorleistung und Muskelkraft geht.

Telemetriedaten können Unterschiede beim Fahrstil verdeutlichen

Ein noch besserer Vergleich wird möglich, wenn bei der Analyse und Auswertung Telemetriedaten genutzt werden können. Auf diese Weise kann herausgefunden werden, ob ein Fahrer beispielsweise spät bremst, besonders früh wieder beschleunigt oder in bestimmten Kurven im Vergleich zur Konkurrenz mit höheren Geschwindigkeiten glänzen kann.

Ein solcher Vergleich sollte bei einem Rennen unter vergleichbaren Bedingungen erfolgen. Wobei es beim Rennausgang natürlich nicht nur auf den Fahrer, sondern ebenfalls auf eine gute Fahrzeugabstimmung, eine passende Boxenstrategie und einen optimalen Einsatz der verfügbaren Reifen ankommt.

Rennteams aufgrund von Konstanz und Strategie bewerten

Beim Motorsport kann man aber längst nicht nur Fahrer statistisch miteinander vergleichen. Gleichermaßen ist es möglich, die Leistungsfähigkeit verschiedener Rennteams mittels verschiedener Kennzahlen miteinander zu vergleichen. Hierbei lohnt es sich, unter anderem einen Blick auf Ergebnisse im Qualifying, durchschnittliche Rennpace, die Entwicklung der Rundenzeiten während eines Rennens und Boxenstoppzeiten zu werfen.

Gerade die gewählte Rennstrategie ist besonders interessant und kann bereits große Auswirkungen auf einen möglichen Rennerfolg haben. Ein Team kann zum Beispiel versuchen, durch möglichst wenige Stopps gegenüber den Konkurrenten Zeit einzusparen. Auf der anderen Seite kann sich ein Rennteam aber auch bewusst für einen zusätzlichen Boxenstopp entscheiden und dadurch auf insgesamt höhere Geschwindigkeiten etwa durch besseren Grip setzen.

Rennverläufe anhand gesammelter Daten rekonstruieren

Der Blick auf Statistiken kann im Nachhinein helfen, die Entwicklung eines Rennens besser nachvollziehen zu können. Schließlich verdeutlicht eine Ergebnisliste nicht, ob ein Fahrer über viele Runden schon auf einem Spitzenplatz lag oder vielleicht erst durch einen späten Boxenstopp der Konkurrenz noch späte Plätze gutmachen konnte.

Sichtbar werden solche Entwicklungen noch besser durch Zeitabstände zum Spitzenreiter, Abstände zum Vordermann oder auch durch Positionsverläufe. Bei einer Betrachtung solcher Informationen pro Runde ist es außerdem möglich, Phasen mit besonders niedrigen oder hohen Geschwindigkeiten, einzelne Überholmanöver und Strategieeffekte herauszuarbeiten. Berücksichtigt werden sollten bei einer solchen Rennanalyse unbedingt rote Flaggen und Safety-Car-Phasen während eines Rennens, weil solche Ereignisse immer wieder einen Rennverlauf komplett auf den Kopf stellen können.

 

 

 

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Tom Rheinhardt
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Hi, ich bin Tom, leidenschaftlicher Radfahrer und seit neustem immer mit meinem Sohn unterwegs.
Hier kommt natürlich ein Fahrradanhänger zum Einsatz.
Im Vergleich zu vielen anderen setze ich auf Muskelkraft und habe privat kein E-Bike für meinen Fahrradanhänger.

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