Baby Fahrradanhänger: Ab wann & welcher Anhänger?

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Vielen Eltern stellen sich beim Transport eines Babys mit einem Fahrradanhänger viele wichtige Frage. Wie alt sollte das Baby sein? Welches Modell eignet sich? Welches Zubehör braucht man und was sollte man beim Fahren berücksichtigen? All diese Fragen klären wir hier!

Inhalt:

Die besten Baby Fahrradanhänger 2021

Nicht jeder Kinderfahrradanhänger eignet sich zum Transport von Babys, da vor allem die günstigen Modelle über keine adäquate Federung verfügen. Diese ist aber unbedingt erforderlich, um den empfindlichen Körper deines Babys während der Fahrt durch Abfangen von Stößen und Unebenheiten zu entlasten.

Die folgenden ‚Baby Fahrradanhänger‘ haben uns aufgrund der hervorragenden Federleistung, der hohen Qualität und der guten Sicherheitsmerkmale am meisten überzeugt:

Perfekter Allrounder

Chariot Cross 1
4.9/5

Super Preis-Leistung

Qeridoo Kidgoo 1
4.5/5

Luxus-Kutsche

Thule Sport 1
4.8/5

Fahrradanhänger Baby: Testsieger für ein Baby

Der Thule Chariot Sport 1 ist ein Kinderfahrradanhänger der absoluten Luxus-Klasse. Die Sitze sind neigbar, die Federung könnte kaum besser sein, Thule bietet spezielle Hängematten für den Baby-Transport und er ist noch dazu multifunktional einsetzbar! 🙂

Thule Chariot Sport 1
4.8/5

Fahrradanhänger Baby: Testsieger für 2 Babys

Willst du ein Kleinkind und ein Baby oder gar zwei Babys mit dem Fahrradanhänger transportieren, dann haben wir ebenfalls eine Produktempfehlung für dich.

Der Thule Chariot Cross 2 ist ein der beliebtesten Kinderfahrradanhänger überhaupt und ist zurecht unser aktueller Testsieger!

Thule Chariot Cross 2
4.9/5

Auch beim Cross-Modell von Thule lassen sich die Sitze neigen und er hat im Grunde genommen alle Annehmlichkeiten des Thule Chariot Sport. Allerdings verfügt er nicht über die Scheibenbremsen des Sport-Modells. 

Das perfekte Komplett-Paket zum Babytransport

Wir sind selber sehr viel mit unserem Qeridoo Kidgoo unterwegs und schätzten ihn dank Hängematte auch stets zum Transport unserer kleinen Tochter.

Da wir wissen, wie nervig es ist zum einen den richtigen Anhänger zum Transportieren von Babys zu finden und sich zum anderen auch noch einen Kopf über das passende Zubehör zu machen, schließt unserer Meinung nach Fahrradanhänger-direkt.de hier eine große Lücke.

Denn, der deutsche Spezialist für Fahrradanhänger bietet kostengünstige Komplett-Sets an. So auch beim Qeridoo Kidgoo 2 als praktisches Babyset (inkl. passender Hängematte): 

Qeridoo Kidgoo2 2020/21
Unsere Bewertung:
4.5/5

Die Vorteile beim Fahrradanhänger-direkt.de Angebot

Wir sind absolut überzeugt, dass der Anbieter hier ein günstiges Set anbietet und einem das Komplett-Set für den Babytransport frei Haus liefert. Damit kannst du direkt losfahren und musst dir keine Gedanken mehr machen, ob du dich auch sicher für das passende Zubehör entschieden hast. 🙂

Tipp: den Kidgoo 2 führt der Anbieter auch als Sport-Version mit Scheibenbremse zu einem sehr attraktiven, geringen Aufpreis!

Baby im Fahrradanhänger: ab wann können Babys mitfahren?

Grundsätzlich kannst du dein Baby bereits ab einem Alter von ca. 2 Monaten bis zum 10. Monat mit einem speziellen Babysitz oder auch Hängematte mitnehmen. Dass hierbei die Meinungen auseinander gehen, ab wann es tatsächlich sinnvoll ist ein Baby mit dem Fahrradanhänger zu transportieren, liegt auf der Hand.

Baby im Fahrradanhänger
Bild: ©best_age_model – stock.adobe.com

Du musst an sich selbst entscheiden, ab wann du dein Baby im Kinderfahrradanhänger mitnehmen möchtest. Stelle hierbei jedoch vorerst sicher, dass du dein Baby damit nicht überforderst. Solltest du merken, dass es sich im Anhänger nicht wohlfühlt oder Angst hat, gib deinem Baby lieber noch etwas Zeit.

Für Neugeborene sind dies sehr große Stressreize, das solltest du immer im Hinterkopf behalten. Außerdem ist die Nackenmuskulatur gerade anfangs noch sehr schwach und die Wirbelsäule nicht so widerstandsfähig. Aus diesem Grund ist eine hochwertige Federung auch so wichtig.

Ist der Transport im Fahrradanhänger für Babys schädlich?

Die Fahrt im Kinderfahrradanhänger stellt für den Nacken bzw. die Wirbelsäule des Babys definitiv eine Belastung dar. Deshalb solltest du nur auf einen Fahrradanhänger zurückgreifen, der über eine hochwertige Federung verfügt! Außerdem sind eine vorsichtige Fahrweise, regelmäßige Pausen und das richtige Zubehör unbedingt zu empfehlen.

Mediziner sind bei diesem Thema übrigens genauso wie Eltern unterschiedlicher Ansichten. Während die Uni Wuppertal in dieser Studie das Transportieren von Babys als problematisch betrachtet, kommt es bei diesem Schweizer Forschungsprojekt zu gegenteiligen Ergebnissen.

Wie du siehst, die Entscheidung musst am Ende des Tages du selber treffen. Wir können dir im Weiteren aber noch ein paar wichtige Tipps (u.a. rund um das passende Zubehör) mit auf dem Weg geben, damit du bestens gerüstet bist. 🙂

Babyschale vs. Hängematte

Um dein Baby im Fahrradanhänger sicher transportieren zu können, kannst du entweder eine Babyschale oder eine sogenannte Hängematte verwenden. Im Folgenden erklären wir dir die Unterschiede bzw. die Vor- und Nachteile der beiden Varianten:

Babyschalen für Fahrradanhänger

In einer Babyschale liegt dein Nachwuchs in der richtigen Liegeposition und somit hat es genau den Schutz, der in den ersten Monaten auf jeden Fall notwendig ist.

Damit die Babyschale auch fachgerecht angewendet werden kann, ist es wichtig, dass sie für das Anhänger-Modell konzipiert ist. Viele Hersteller haben eigene Modelle im Angebot (Bsp. Croozer oder Thule). Andere wiederum können mit einer Weber-Babyschale oder Maxi Cosi ausgestattet werden (z.B. Qeridoo).

Wichtig ist bei der Babyschale zumindest ein 3-Punkte-Gurt (besser 5-Punkt-Sicherheitsgurt), damit dein Baby sicher geschützt ist und nicht herausfallen kann.

Hängematten für Fahrradanhänger

Alternativ zur Babyschale kannst du auch zu einem Hängesitz, auch als Sitzhängematte bekannt, greifen. Dieser ist für Babys unter 9 Monaten sogar empfohlen, da er den Vorteil hat, dass auch kleinere Erschütterungen durch Unebenheiten abgefangen werden.

Hängematten bestehen aus einer stark gespannten, dicken Stoffbahn und bieten einen besonders hohen Komfort für das Kind. Wofür du dich entscheidest, bleibt natürlich dir überlassen. Wie gesagt, je kleiner das Baby, desto besser hat sich die Hängematte bewährt.

Beachte: meistens sind Fahrradanhänger einer bestimmten Marke auch nur mit eigenem Zubehör kompatibel. Das trifft vor allen Dingen auf die Hängematte zu!

Das heißt, für einen Croozer Fahrradanhänger brauchst du auch eine Croozer Hängematte. Für einen Thule Anhänger brauchst du wiederum die Thule Hängematte Infant Sling. Die Weber Babyschale hingegen ist mit den meisten Fahrradanhänger-Modellen kompatibel!

Übrigens, auch Qeridoo hat sich für den Babytransport gerüstet und bietet mittlerweile auch eine Hängematte bzw. einen Babysitz an.

Wie lange darf das Baby in der Hängematte bleiben?

Wenn damit gemeint ist, ab welchem Alter sich eine Hängematte für den Babytransport mit dem Fahrradanhänger empfiehlt, dann ist die Antwort ab ca. 2 Monaten bis ca. 9 Monaten

Wie lange du mit dem Baby in der Hängematte am Stück maximal unterwegs sein solltest, hängt unter anderem von der Streckenbeschaffenheit ab. Wir empfehlen dir jedenfalls zumindest alle 30 min eine Pause einzulegen und das Baby aus der Hängematte zu nehmen (außer es schläft, dann natürlich nicht). 😉

Zubehör du für den Transport im Baby-Fahrradanhänger

Abgesehen von dem offensichtlich nötigen Zubehör (Babyschale bzw. Hängematte), gibt es noch andere Erweiterungen, die durchaus zum Wohlbefinden deines Babys beitragen und daher sicher Sinn machen.

Damit dein Baby im Fahrradanhänger bequem sitzt und nicht auf dem Sitz hin und her rutscht, macht es Sinn einien Sitzverkleinerer einzubauen. Hier bietet jeder Anbieter eigene Produkte an. Bei Qeridoo beispielsweise kostet die Sitzverkleinerung ca. 25 Euro und ist im Nu eingebaut. So schaut das dann in der Praxis aus (siehe Abbildung).

Kidgoo 1 Sitzverkleinerer
Qeridoo Kidgoo 1 mit Sitzverkleinerer und Kopfstütze.

Für uns hat sich in der Praxis auch die Investition in eine Kopfstütze bewährt. Aber auch das ist abhängig vom jeweiligen Modell, für das du dich entscheidest. 

Manchmal gibt es keine Kopfstütze, dafür aber eine Art Nackenhörnchen. Hier kommt es ganz auf dein Modell an!

Des Weiteren kannst du auch in eine Kuscheldecke oder einen Babyschlafsack investieren. Diese gibt es von unterschiedlichen Anbietern und halten dein Baby im Anhänger wohlig warm.

Vor allem Babyschlafsäcke sind empfehlenswert, da diese nicht verrutschen und dein Baby den Schlafsack auch nicht wegstoßen kann. Besonders wichtig ist das natürlich an kalten Tagen. Dein Baby soll sich schließlich so wohl wie möglich fühlen.

So kannst du die Federleistung verbessern

Abgesehen davon, dass du dich für ein Modell mit einer hochwertigen Federung entscheiden solltest, kannst du die Federleistung aber auch noch zusätzlich verbessern. Folgende Tipps solltest du dabei beherzigen:

Worauf achten beim Baby Fahrradanhänger Kauf?

Dein neuer Baby-Fahrradanhänger sollte einige bestimmte Merkmale aufweisen, damit er möglichst sicher ist, beziehungsweise dein Kind sich darin wohlfühlt. Vor allem für Babys ist dies besonders wichtig, da sie noch viel empfindlicher sind als Kleinkinder.

Natürlich sollte sich im Anhänger eine Babyschale, beziehungsweise eine Hängematte problemlos befestigen lassen. Des Weiteren solltest du beim Kauf besonders auf folgende Punkte achten:

Generell lohnt sich gerade für Babys die Anschaffung eines besonders hochwertigen Modells, auch wenn du dafür etwas tiefer in die Tasche greifen musst.

Sicherheit beim Fahren mit Baby

Allein mit der richtigen Ausstattung ist zwar schon viel, aber noch lange nicht alles getan. Schlussendlich hängt es auch stark von deinem Fahrverhalten ab, ob dein Baby sich voll und ganz darauf einlassen kann, oder ob es Angst davor hat. Beachte also bitte folgende Punkte:

Muss das Baby im Anhänger einen Helm tragen?

Während es in Deutschland für Kinder im Fahrradanhänger keine Helmpflicht gibt, müssen selbst Kleinkinder in Österreich einen Helm tragen. Dieser ist gesetzlich verpflichtend.

Wie das Ganze in der Praxis aussieht, ist eine andere Geschichte. Zum einen gibt es keinen passenden Helm für Babys und zum anderen versuchen Kleinkinder den Helm bei jeder Gelegenheit herunter zu reißen. 😉 

Der Helm sollte erfahrungsgemäß hinten möglichst flach sein, damit er dein Kind nicht allzu sehr stört. Der Helm muss zudem perfekt sitzen, damit er nicht ständig verrutscht.

Wie du siehst empfehlen wir zwar einen Helm für das Kind im Fahrradanhänger, dass das in der Praxis aber gar nicht so einfach ist, liegt bei Kleinkindern und vor allem Babys aber ebenfalls auf der Hand! 😉

Fazit

Wenn du die angeführten Punkte beachtest, steht vielen gemütlichen Ausflügen mit Baby im Fahrradanhänger nichts mehr im Wege. Denke immer daran, dass der Organismus deines Babys noch sehr labil ist und du nicht genug vorsichtig sein kannst!

Eine Ausfahrt mit dem Baby ist schön, aber sollte vom Aufwand her nicht unterschätzt werden. Babys sind besonders empfindlich und schutzbedürftig, vor allem, da sie gerade am Anfang noch nicht gut auf sich selbst aufpassen können.

Achte daher auf eine ausreichende Federung, eine stabile Babyschale oder eine Hängematte und sorge dafür, dass dein Baby sich darin wohlfühlt. Und vor allem: Gib deinem Baby ausreichend Zeit.

Gerade kleine Kinder müssen die Welt erst entdecken und daher sind neue Reize anfangs eher stressig als schön. Eine Fahrt im Fahrradanhänger kann auch für dein Baby ein tolles Erlebnis sein – aber dränge es nicht dazu.

Gerald Bacher

Gerald Bacher

Dank zahlreicher Produkttests haben wir uns Expertenwissen im Bereich Fahrradtransport-Lösungen angeeignet. Dadurch können wir die Stärken und Schwächen einzelner Produkte sehr gut beurteilen.

Titelbild: ©ARochau – stock.adobe.com

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