Hollandrad E-Bike – großer Vergleich 2024

Suchst du nach einem Hollandrad-E-Bike und möchtest mit bis zu 25 Stundenkilometern Unterstützung fahren? Vor allem im Stadtverkehr, zum Beispiel für kleine Touren oder zum Pendeln zu deinem Job, sind Hollandbikes ideal.

Die besten E-Bike-Hollandräder

Nachfolgend stellen wir die einige der besten Hollandrad-E-Bikes vor.

Gazelle Miss Grace C7 HMB E-Bike Schwarz Modell 2023
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Gazelle Paris C7 HMB E-Bike Blau Modell 2023
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Gazelle Grenoble C8 HMB E-Bike Schwarz Modell 2023
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Zuletzt aktualisiert am 16/10/2023 um 23:14 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Unser Hollandrad-E-Bike-Testsieger für Jugendliche

Hier findest du unsere Empfehlung, wenn es um Hollandrad-E-Bikes geht. Sieh dir außerdem an, in welchen Punkten dieses Rad am meisten überzeugen konnte.

Sicherheit 95%
Qualität 100%
Multifunktionalität 80%
Preis-Leistung 90%
Gesamt 91.25%
Gazelle Ultimate T10 HMB E-Bike Weiß Modell 2023
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Zuletzt aktualisiert am 16/10/2023 um 23:14 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Was ist ein Hollandrad?

Das Hollandrad stammt aus den Niederlanden und gehört zu den Tourenfahrrädern. Hollandfahrräder zeichnen sich dadurch aus, dass du aufrecht sitzt und das Rad sehr komfortabel und stabil ist.

Doch worin unterscheiden sich Hollandräder dann von klassischen Tourenrädern? Vor allem am Design! Optisch erinnern Hollandräder an die historische Version der Tourenräder und auch konstruktiv gesehen gibt es einige Hinweise auf die Vergangenheit. Wenn du beispielsweise ein Fahrrad suchst, bei dem die Gabelenden gerade geschlitzt sind, dann gibt es dieses Design heutzutage fast nur noch beim Hollandrad.

Besonderheiten des Hollandrads:

Wann ist das Hollandrad perfekt?

Hollandrad als E-Bike – wann lohnt es sich?

Du überlegst vielleicht, ob du dir ein normales Hollandrad zulegen sollst oder ob es direkt ein E-Bike im Hollandrad-Format sein soll? Das können wir gut verstehen, denn die Anschaffung eines E-Bikes (wird auch Pedelec genannt) ganz allgemein ist mit höheren Kosten verbunden. Aus dem Grund sollte die Entscheidung vor allem anhand von Fakten getroffen werden.

Wann lohnt sich das Hollandrad-E-Bike für dich?

Merke

Generell sind E-Bikes ideal für Pendler und alle, die häufig mit dem Fahrrad unterwegs sind. Das Ebike-Hollandrad ist dabei vor allem dann ideal, wenn du beim Fahren gerne aufrecht sitzt, ein Fahrrad mit einem bequemen Einstieg suchst und gleichzeitig Lust auf ein eher traditionelles Design hast.

Sind Hollandrad-E-Bikes sicher?

Das Thema Sicherheit ist nicht nur bei Hollandräder-E-Bikes, sondern ganz allgemein bei allen Arten von E-Bikes wichtig. Wenn du im Straßenverkehr unterwegs bist, möchtest und solltest du auf keinen Fall auf eine hohe Sicherheit verzichten.

Die Hollandräder müssen daher der aktuellen Straßenverkehrsordnung entsprechen und so ausgestattet sein, dass du sie auf der Straße in Deutschland fahren darfst. Bei den meisten Angeboten ist das direkt der Fall. Geregelt ist die Verkehrssicherheit in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, kurz StVZO. Die Paragrafen 63 bis 67 beschreiben dabei Folgendes:

  • Klingel: Dein E-Bike-Hollandrad benötigt für die Verkehrssicherheit eine helltönende Glocke, mit der du Schallzeichen machen kannst. Radlaufglocken oder Hupen sind für das Fahrrad nicht zugelassen.
  • Bremsen: Gute und sichere Bremsen sind natürlich für ein Fahrrad selbstverständlich, aber die StVZO schreibt auch vor, dass du zwei getrennt voneinander nutzbare Bremsen benötigst. Wenn eine Bremse defekt wäre, könntest du trotzdem noch das Fahrrad anhalten – daher sind zwei Bremsen vorgeschrieben. Du hast je nach Position folgende Bremsarten zur Auswahl: Klotzbremse, Trommelbremse, Scheibenbremse, Felgenbremse oder Rücktrittbremse.
  • Beleuchtung: Bei der Beleuchtung gibt es viele detaillierte Vorschriften, damit das Hollandrad-E-Bike verkehrssicher ist. Vorne benötigst du einen weißen Rückstrahler als Reflektor und dazu vorne auch einen weißen Scheinwerfer. Hinten werden ein Reflektor als roter Rückstrahler und dazu ein roter Scheinwerfer angebracht. Jedes Pedal benötigt jeweils nach vorne und nach hinten ausgerichtete Reflektoren und die Räder müssen zudem jeweils mit mindestens zwei gelben Reflektoren (Katzenaugen) ausgestattet sein. Batteriebetriebene Lichter sind seit dem Jahr 2013 ebenfalls erlaubt.

All diese Vorschriften sind im Detail sehr genau, also solltest du entweder bei deinem gewählten Hollandrad-E-Bike darauf achten, dass es direkt StVZO-tauglich ist – oder bei den Paragrafen sehr genau hinschauen.

Komfort-Merkmale des E-Bike-Hollandfahrrads

Abgesehen davon, dass das E-Bike als Hollandrad verkehrssicher und damit StVZO-tauglich sein sollte, darf auch der Komfort nicht zu kurz kommen. Wie schon erwähnt sitzt du bei dieser Fahrradart aufrecht und musst dich beim Fahren nicht nach vorne beugen.

Gleichzeitig bieten die meisten Komplettpakete auch direkt Schutzbleche an, damit du beim Fahren durch Pfützen oder über Waldwege nicht so viel Schmutz an deiner Kleidung hast (im Idealfall bleibst du also sauber).

Ein Gepäckträger hinten ist sehr praktisch, wenn du das E-Bike-Hollandrad für Einkäufe nutzt oder generell nicht immer mit einem Rucksack oder einer Tasche fahren möchtest.

Soll es ein Herren- oder Damen-Hollandrad-E-Bike sein?

Auf den ersten Blick ist die Wahl einfach. Frauen nehmen das Damen-Bike und Männer das Herren-Bike? Nun, ganz so einfach sollte die Wahl vielleicht nicht ausfallen, denn wer sagt, dass Männer keine Damenräder fahren dürfen und Frauen keine Herrenräder?

Genau!

Aus diesem Grund entscheidet nicht die Bezeichnung Herren/Damen-Hollandrad darüber, welches E-Bike du bevorzugst, sondern deine ganz persönlichen Wünsche.

Hollandrad-E-Bike für Damen

Hollandrad-E-Bike für Herren

Welche Gangschaltung für das Holland-E-Bike?

Traditionelle Hollandfahrräder kamen früher teilweise ganz ohne eine Gangschaltung aus. Heutzutage besitzen aber die meisten Fahrräder eine Gangschaltung, damit das Fahren noch bequemer und angenehmer ist – und zwar unabhängig des Untergrunds. Da es in Holland aber früher nicht nötig war, eine zusätzliche Gangschaltung zu integrieren (das Gebiet ist einfach zu flach und daher ist das Fahren immer bequem), kam dieser Trend erst später auf.

Hollandfahrräder findest du auch heute noch teilweise ohne Gänge oder mit drei Gängen. Üblich sind aber oft auch sieben Gänge. Gleiches gilt für die E-Bike-Variante des Hollandfahrrads.

Welche Marken bieten Hollandräder als E-Bike an?

Klassische Hollandräder erhältst du unter anderem von folgenden Fahrradmarken:

  • Gazelle
  • Altec
  • Goetze
  • Moma
  • Batavus
  • Excelsior
  • Ortler
  • Lekker

Doch wie sieht es mit E-Bikes aus? Stellen all diese Fahrradhersteller, die Hollandräder im Angebot haben, auch gleichzeitig E-Bikes her? Und handelt es sich dann um Hollandrad-E-Bikes? Diese Liste zeigt, welche Hersteller unter anderem deine Wünsche erfüllen:

  • Gazelle
  • Fischer
  • Cortina
  • Popal
  • VanMoof
  • Hecht
  • Lekker
  • Kalkhoff
  • Winora
  • Ortler
  • Cube
  • Bianchi
  • Diamant

Die Liste an guten Hollandrad-Herstellern für E-Bikes könnten wir unendlich lange fortführen. Damit du dich schnell entscheiden kannst, stellen wir dir hier aber noch den absoluten Klassiker vor: ein Hollandrad von Gazelle.

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Zuletzt aktualisiert am 16/10/2023 um 23:14 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Rennrad für Jugendliche

Wer vor allem auf Tempo setzt, ist mit einem Rennrad am besten bedient. Diese Räder warten mit einem Rennlenker und einem sehr niedrigen Eigengewicht auf. Die Felgenbreite wie auch der Felgendurchmesser ist außerdem stets sehr gering.

Die Konstruktion ist eigens so konzipiert, damit Teenager möglichst schnell und ohne großen Kraftaufwand Strecken zurücklegen können. Da die Reifen kein Profil haben, greifen sie auf einem unebenen Untergrund weniger und sind daher vor allem für asphaltierte Straßen empfehlenswert.

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Zuletzt aktualisiert am 26/07/2023 um 22:25 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

So triffst du die perfekte Wahl: Hollandrad-E-Bike kaufen

Die wichtigsten Punkte hast du nun kennengelernt, wenn es um Hollandräder und E-Bikes geht. Doch wie kommst du jetzt zu deinem perfekten Pedelec im Hollandrad-Stil? Diese Checkliste hilft dir bei der Auswahl.

1. Für welche Strecke?

Zuerst triffst du eine Entscheidung, für welche Strecken du das Hollandrad-E-Bike üblicherweise benötigst. Dabei unterscheidest du wie folgt:

  • Kurzstrecke: Wenn du nur sehr kurze Strecken fährst, dann sind Hollandräder im Allgemeinen gut für dich geeignet. Gerade im Stadtverkehr spielt die aufrechte Sitzposition ihre Vorteile aus. Wenn du nicht gerade durch die Stadt fährst, dann kann es auch ein Hollandbike mit Diamant- oder Trapezrahmen sein.
  • Mittelstrecke: Bist du auf Kurz- oder Mittelstrecke in der Stadt unterwegs und nutzt das Hollandrad-E-Bike vor allem als Citybike, dann sind Tiefeinsteiger ideal. Diese Variante wird auch als V-Rahmen oder als Damenfahrrad bezeichnet und ist für Hollandräder sehr klassisch. Der größte Vorteil: Du kannst an der Ampel bequem abbremsen und musst dein Bein nicht über die Stange heben, wenn du anhalten möchtest.
  • Langstrecke: Bei längeren Touren geht es meist nicht darum, dass du dein Bein seltener über die Stange heben musst und auch der Überblick über den Straßenverkehr ist nicht ganz so relevant, wenn du zum Beispiel Wander- und Fahrradwege in der Natur abfährst. Achte bei längeren Touren vor allem darauf, dass die Federung des Hollandrad-E-Bikes sehr gut ist. Generell ist die aufrechte Sitzposition zwar bequem, aber gerade bei sehr langen Strecken kann sie nach einer gewissen Zeit als anstrengend wahrgenommen werden. Hier könnte je nach persönlichem Bedarf und Rückensituation eine andere Fahrradart passender sein.

2. Welche Unterstützungsform?

Wenn du dir ein Fahrrad kaufen möchtest, hast du grundlegend drei Varianten zur Auswahl:

  • Ohne elektrische Unterstützung: Wenn dein Fahrrad keine elektrische Unterstützung hat, also die reine Tretkraft entscheidend ist, dann ist es ein ganz normales Fahrrad oder Hollandfahrrad.
  • Unterstützung bis 25 km/h ohne Trittunterstützung: Die beiden Begriffe E-Bike und Pedelec werden oftmals synonym verwendet. Man geht also häufig davon aus, dass es keinen Unterschied gibt – doch er ist vorhanden. Ein E-Bike ist ein Fahrrad mit Motor, welches allerdings auch ohne Trittunterstützung fährt. Meist funktionieren die Bikes ähnlich wie ein E-Roller, einmal Anlauf nehmen bis zum Beispiel 6 km/h und dann auf Knopfdruck Unterstützung erhalten. Beim E-Bike ist es ähnlich. Es gibt Modelle, bei denen du zum Beispiel treten musst, bis zu sechs Stundenkilometer erreicht hast und danach mit einer Art Gashebel weiter über die motorisierte Unterstützung entscheiden kannst – ganz ohne Trittunterstützung oder Muskelkraft.
  • Unterstützung bis 25 km/h mit Trittunterstützung: Wenn du dir dagegen ein E-Bike kaufst, bei dem du auch unbedingt mittreten musst, dann ist die Rede von einem Pedelec. Pedelec heißt übrigens ausgeschrieben „Pedal Electric Cycle“. Der elektrische Motor springt nur an (und zwar auch hier nur bis höchstens 25 Stundenkilometer), wenn du selbst in die Pedalen trittst. Hörst du mit dem treten auf, dann schaltet sich auch der elektrische Motor ab. Nur gemeinsam funktioniert der Antrieb. Gleiches gilt auch, wenn du schneller als 25 km/h fährst, auch dann bist du nur noch auf Muskelkraft angewiesen, da es keine weitere Elektromotor-Unterstützung mehr gibt.
  • Unterstützung bis 45 km/h: Möchtest du, dass dich der Elektromotor auch bei höheren Geschwindigkeiten unterstützt, dann brauchst du ein S-Pedelec. Das S im Namen steht dabei für „Speed“. Es handelt sich in dem Fall aber nicht mehr um ein Fahrrad, sondern um ein zweirädriges Kleinkraftrad. In Deutschland ist dieses Bike dann zulassungspflichtig und benötigt zudem ein Kennzeichen. Du brauchst in deinem Führerschein außerdem die Berechtigung, dass du diese Fahrzeugart fahren darfst.

Merke

Möchtest du ein E-Bike-Hollandrad, dann solltest du dich entscheiden, ob du ein motorisiertes Fahrrad mit oder ohne Trittunterstützung fahren möchtest. Ein E-Bike funktioniert auf Knopfdruck und braucht keine Trittunterstützung und ein Pedelec funktioniert nur mit Trittunterstützung.

3. Wie stark soll der Akku sein?

Auch bei dieser Frage ist es sehr wichtig, wie du dein Hollandrad-E-Bike einsetzen möchtest. Fährst du vor allem kurze Strecken, dann muss der Akku auch keine große Power mitbringen. Es gibt zum Beispiel Lithium-Ionen-Akkus, die einen Energiegehalt von 500 oder sogar 750 Watt mitbringen. Für kurze und mittellange Strecken ist der kleinere Akku in der Regel absolut ausreichend.

Üblich ist es außerdem, dass das Ladegerät direkt mitgeliefert wird beim E-Bike oder Pedelec. Die Ladezeiten können aber sehr unterschiedlich ausfallen. Relevant ist hier, wie hoch der Ampere-Wert ausfällt. Zwei Ampere sind zum Beispiel eher langsam und doppelt so schnell sind Ladegeräte, wenn sie vier Ampere haben.

4. Welchen Motor bevorzugst du?

Viele E-Bike- oder Pedelec-Käufer wählen ihr Rad anhand des Motor-Herstellers aus. Im Hollandrad-E-Bike-Test ist das aber weniger sinnvoller, denn Fahrrad und Motor müssen individuell zusammenpassen. Relevant ist dabei einerseits das Fahrverhalten, aber auch die weiteren Komponenten des Hollandrads.

Grundsätzlich ist es also eher sinnvoll, statt auf eine Motor-Marke auf die genaue Ausstattung des Hollandrad-E-Bikes zu achten. Handelt es sich allerdings um einen größeren und bekannteren Hersteller, kann das dennoch einen entscheidenden Vorteil haben: Die Chance, dass du auch in einigen Jahren noch Ersatzteile bekommst, ist tendenziell größer.

Bekannt sind unter anderem:

  • Bosch
  • Giant
  • Shimano
  • Yamaha
  • Impulse
  • Ansmann
  • Dapu
  • E-Motion
  • Bafang

Merke

Der Drehmoment des Motors ist ein weiterer Punkt, der beim Kauf relevant ist. Hier zählt aber nicht immer, dass höher gleich besser ist. Ein höherer Drehmoment bedeutet, dass du auch schneller und besser beschleunigen kannst – so viel zu den Fakten. Doch willst du das auch immer? Gerade im Straßenverkehr solltest du auf den maximal verfügbaren Drehmoment eher verzichten, da es vor allem darum geht, sicher durch die Straßen zu kommen und nicht enorm zu beschleunigen. 75 sind meist vollkommen ausreichend gegenüber Varianten mit 85 oder sogar 95 Newtonmeter.

5. Welche Motorposition?

Ein weiterer Punkt: Wo soll der Motor sitzen? Auch hier hast du drei Auswahlmöglichkeiten bei Holland-E-Bikes:

  • Front: Ein Hollandrad-E-Bike mit Frontmotor ist eher selten und für Einsteiger auch grundlegend weniger zu empfehlen, da das Vorderrad bei einem Frontmotor leichter wegrutschen kann. Wenn du allerdings nur kurze Strecken fährst und einen günstigen Motor suchst, dann ist der einfache Frontmotor dennoch ideal. Er ist preiswert und eignet sich sowohl für Naben- als auch für Kettenschaltungen. Nachteilig ist aber, dass das Lenkverhalten beeinflusst werden kann – für sportliche Fahrweisen ist der Motor also nicht geeignet.
  • Heck: Ein Heckmotor ist schon häufiger bei Holland-E-Bikes zu finden. Diese Motorart ist meist sehr leise, eher sportlich, verschleißt weniger und lässt sich vor allem auch leicht ein- und ausbauen, wenn es mal zu einem Defekt kommt. Der Ausbau des Hinterrads ist dagegen eher schwieriger bei der Positionierung. Er bringt ordentlich Power mit und wird oftmals mit einer Kettenschaltung kombiniert. Nachteilig ist die ungünstige Gewichtsverteilung und dass der Motor bei einigen Strecken überhitzen kann.
  • Mitte: Standard ist meist der Mittelmotor bei E-Bikes. Die Leistungsbandbreite ist bei Mittelmotoren sehr gut und möglich ist das sowohl mit Kettenschaltungen als auch mit Nabenschaltungen. Der Mittelmotor ist also eine Art Allrounder. Nachteilig ist der höhere Verschleiß der Ritzel und Kette.

Unsere Empfehlung: Hollandrad-E-Bike mit Mittelmotor:

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Zuletzt aktualisiert am 28/08/2023 um 22:22 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

6. Welche Schaltung soll es sein?

Bei den Schaltungen haben sich zwei Formen etabliert, die jeweils Vor- und Nachteile haben:

Nabenschaltungen

Kettenschaltungen

Merke

Hollandräder spielen ihre größten Vorteile vor allem im flachen Stadtverkehr aus. Hier sind also Nabenschaltungen am ehesten zu empfehlen.

7. Welche Bremsen sollen es sein?

Weiter geht es zu den Bremsen des E-Bike-Hollandrads. Viele City- und Hollandräder setzen auf die günstigeren Felgenbremsen. Meistens ist das auch in Ordnung, aber eben nicht immer. Gerade bei Gefahrenbremsungen spielen Scheibenbremsen ihre Vorzüge aus.

8. Welcher Sattel für das Hollandrad-E-Bike?

Beim Sattel gehst du normalerweise immer nach dem persönlichen Geschmack. Beim Hollandrad im Speziellen gibt es aber eine Sattelart, die mehr empfehlenswert ist. Grundlegend gilt: Wenn du nach vorne gebeugt und eher sportlich fährst, dann ist ein härterer Sattel meist besser.

Da du beim Holland-E-Bike aber aufrecht sitzt, ist ein weicher Sattel hier unbedingt zu empfehlen. Es kann auch ein angenehm breiter Sattel sein, der diese aufrechte Sitzposition perfekt abpolstert. Würdest du diesen Sattel allerdings bei einer anderen Fahrradart nutzen oder umgekehrt einen schmalen und harten Sattel bei einem Hollandbike, dann wäre es schnell unangenehm für dich.

Merke

Für ein Hollandrad-E-Bike kann es ein breiter und weicher Sattel sein, damit du bei der aufrechten Position im Straßenverkehr angenehm und bequem sitzt.

9. Beachte das Gewicht

Zum Abschluss noch ein kleiner Hinweis zum Gewicht. Hier sind zwei Punkte entscheidend:

  • Eigengewicht: Das Eigengewicht beim Hollandrad im Allgemeinen ist schon geringer als bei anderen Fahrradarten – gleiches gilt aufgrund der Bauweise auch bei E-Bike-Hollandrädern. Achte darauf, dass das Eigengewicht noch so niedrig ist, dass du es selbst zum Beispiel ein Stück heben kannst, wenn du in die Bahn steigst oder wenn du das Fahrrad ein paar Stufen in den Keller tragen musst.
  • Maximalgewicht: Der zweite wichtige Punkt ist die maximale Zulassung. Dabei muss unterschieden werden, welcher genaue Wert vom Hersteller angegeben wird. Handelt es sich um eine maximale Zuladung? Dann bist damit du selbst als Fahrer und dein Gepäck gemeint. Handelt es sich um ein Maximalgewicht, was die Räder allgemein tragen können? Dann meinen einige Hersteller das Fahrradgewicht und zusätzlich den Fahrer und Gepäck. Hier musst du also genau hinsehen, welche Angabe gemeint ist.

Mit diesen einzelnen Schritten findest du garantiert das perfekte E-Bike-Hollandrad für dich, welches dich im Straßenverkehr bestens unterstützt.

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Maria L
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Hi, ich bin Maria. Leidenschaftliche Schreiberin und außerdem immer auf dem Fahrrad unterwegs. Hier bin ich also perfekt, weil ich beide meine Vorlieben kombinieren kann: Die Liebe zum Rad und zum Schreiben