Fahrradsitze für vorne im Test: Die besten Produkte inkl. Ratgeber

Auf ins Abenteuer – mit unserem kleinen Sonnenschein zwischen den Armen die große weite Welt entdecken, das geht mit einem Kinderfahrradsitz für vorne besonders gut. Wir sind unserem Schatz ganz nah, haben ihn ständig im Blick und können ihm alles erklären und berichten, was wir sehen. Wir zeigen Ihnen unsere Top 3 Kinderfahrradsitze für vorne im ausführlichen Test und verraten Ihnen außerdem alles Wissenswerte rund um Frontfahrradkindersitze.

Was Sie in diesem Artikel erfahren

Kurz und bündig: folgende Fragen wollen wir in diesem Artikel klären:

✓ Welche Kinderfahrradsitze für vorne sind empfehlenswert?
✓ Welcher Sitz eignet sich besonders für Ihre Bedürfnisse?
✓ Wo finden Sie Ihr Wunschprodukt zum besten Preis?
✓ Was sagt die Straßenverkehrsordnung?
✓ Vorne vs. hinten: Worin liegen die Vor- und Nachteile?
✓ Qualitätskriterien und, wie sieht es bezüglich Sicherheit aus?

Kinderfahrradsitze für vorne auf einem Blick

Klassisch sind Kinderfahrradsitze für hinten, mittlerweile werden aber auch die Sitze für vorne immer beliebter. Wir haben zahlreiche Produkte ausprobiert, haben uns mit anderen Eltern ausgetauscht, Produktbewertungen studiert …

 

Unsere Top 3 Kinderfahrradsitze für vorne

Klassisch sind Kinderfahrradsitze für hinten, mittlerweile werden aber auch die Sitze für vorne immer beliebter. Wir haben zahlreiche Produkte ausprobiert, haben uns mit anderen Eltern ausgetauscht, Produktbewertungen studiert und aus all diesen Erfahrungen, ist die endgültige Wahl unserer drei besten Kinderfahrradsitze für vorne auf folgende drei Modelle gefallen:

Testsieger: Der Thule Yepp Mini

Der Thule Yepp Mini ist ein leichter und kompakter Kinderfahrradsitz für vorne, welcher für Kinder im Alter von 9 Monaten bis ungefähr 3 Jahren mit einem Maximalgewicht von 15 kg entwickelt wurde. Anmerkung: Thule empfiehlt bei Kindern unter einem Jahr zuvor mit einem Kinderarzt zu sprechen. Hier geht’s direkt zum besten Angebot:

Empfehlung
Yepp Mini
Yepp Mini
Kinderfahrradsitz inklusive Halterung Der Yepp Mini wird vorne zwischen Fahrer und Lenker montiert und eignet sich für Kinder von 9 Monaten bis 3 Jahre (bis 15kg). Bei Amazon ansehen * Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Preis bei 99,90€.

Durch die übersichtliche, bebilderte Bedienungsanleitung ist die Montage einfach zu bewerkstelligen. Zuerst müssen Sie den Fahrradsitz mit dem mitgelieferten Inbusschlüssel zusammenbauen. Dann befestigen Sie die Halterung am Fahrrad.

Bei einem Ahead-Modell benötigen Sie einen speziellen Adapter. Den Sitz stecken Sie anschließend in die Befestigungshalterung und machen ihn mit der speziellen Verriegelung auf der Rückseite fest. Hier finden Sie ein tolles Video dazu:

Bei Thule wird Qualität und Komfort großgeschrieben. In dem weichen und stoßabsorbierenden Sitz hat es Ihr kleiner Mitfahrer besonders bequem. An der praktischen Handauflage kann er sich gut festhalten. Durch die verstellbaren Fußrasten und Fußschlaufen lässt sich der Sitz der Größe Ihres Kindes problemlos anpassen.

Das wasserabweisende und laut Hersteller altersbeständige Sitzmaterial (Ethylenvinylacetat) hält den Fahrradsitz trocken und es ist einfach zu reinigen. Zudem zeigt es eine stoßdämpfende Wirkung im Falle eines Sturzes.

Yepp Nexxt Mini Windschutzscheibe

Die Windschutzscheibe zum Yepp Nexxt Mini ist besonders praktisch!

Für die Sicherheit Ihres Schatzes wird mit dem verstellbaren gepolsterten 5-Punkt-Sicherheitsgurt ausreichend gesorgt. Mit dem kindersicheren Sicherheitsgurtschloss schnallen Sie Ihr Kleines im Handumdrehen an.

Für den Mini ist eine bunte Palette an Zubehör erhältlich, wie zum Beispiel verschiedene Adapter, eine Windschutzscheibe*, eine Regenabdeckung oder eine Schlafrolle für den Haltebügel.

Der Thule Yepp erfüllt die Sicherheitsvorschriften nach DIN EN 14344 im vollen Umfang. Er ist außerdem TÜV und GS geprüft. Wichtig: Mit der Thule Garantie sind Sie gegen Material- und Verarbeitungsfehler in den ersten beiden Jahren bestens abgesichert.

Viele Käufer sind mit dem Yepp sehr zufrieden. Was einige aber als nicht ganz gelungen erachten, ist die breitbeinige Fahrweise. Denn auch normal große Nutzer können beim Treten an das tragende Metallrohr stoßen.

Produktempfehlung #2: Der Thule RideAlong Mini

In puncto Qualität und Sicherheit ist dem Thule RideAlong Mini kaum das Wasser zu reichen. Auch dieser Fahrradsitz ist für den Transport von Kindern im Alter ab ca. 9 Monaten mit einem Maximalgewicht von 15 kg gedacht. Die Zwerge sollten selbstständig und stabil sitzen können. Hier geht’s zum Angebot:

Empfehlung
Thule
Thule RideAlong Mini
RideAlong Mini Dieser tolle Thule Front-Fahrradkindersitz sorgt mit seinem intuitiven Design für eine sichere, entspannte Fahrt und echten Fahrspaß! Bei Amazon ansehen * Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Preis bei 75€.

Besonders praktisch finden wir die vielen Funktionen: längenverstellbarer und gepolsterter Fünf-Punkt-Sicherheitsgurt, verstellbare Fußstützen, weicher und waschbarer Wendebezug, Schnellwechselhalterung. In Summe ist der RideAlong mit definitiv auf Augenhöhe mit dem Yepp Mini, welcher ja auch aus dem Hause Thule stammt!

Produktempfehlung #3: Der Hamax Observer

Der Observer unterstützt, genau wie es der Hersteller Hamax anpreist, Freizeitaktivitäten von Familien. Der kompakte und handliche Fahrradsitz bietet durch seine gemütliche Sitzschale und der Helmaussparung ausreichend Komfort schon für kleine Mitfahrer ab einem Alter von ca. 9 Monaten. Mehr als 15 kg sollte Ihr Begleiter allerdings nicht wiegen. Wie gewohnt, hier geht’s zum Produkt:

Empfehlung
Hamax Caress Observer
Hamax Caress Observer
Hamax Fahrradkindersitz vorne Praktischer vorne montierter Kindersitz. Er ist besonders leicht und ist schnell am Fahrrad montiert! Bei Amazon ansehen * Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Preis bei 77€.

Dieser Fahrradkindersitz für vorne passt an Lenkerstangen mit einem Durchmesser von 20 bis 28 mm. Die Halterung wird mit Schrauben an die Lenkerstange montiert. Die Fußstützen befestigen Sie in die vorgesehene Öffnung am Fuß des Sitzes, bis Sie ein Klicken hören.

Anschließend setzen Sie den Sitz auf die Montagehalterung, indem Sie ihn über den Flansch der Montagehalterung schieben. Die Verriegelung sollte sich nicht in verriegelter Stellung befinden. Genaueres entnehmen Sie der nicht ganz übersichtlichen Bedienungsanleitung.

Durch den Schnellverschluss der innovativen Halterung kann der Fahrradsitz schnell abgebaut werden, wenn er mal nicht gebraucht wird. Auch die Windschutzscheibe, die als praktisches Zubehör erhältlich ist, kann auch dieselbe Weise schnell an- und abgebaut werden.

Als nützliches Accessoire erweist sich außerdem der Regenponcho, der Ihren kleinen Schatz während einer Fahrt bei feucht fröhlichem Wetter trocken hält. Eine Regenabdeckung für den Sitz, wenn das Fahrrad im Freien steht, ist ebenfalls empfehlenswert. Damit es Ihr Liebling bequem hat, können Sie ihm einen Nackenpolster besorgen.

Die Fußrasten sowie den Sicherheitsgurt können Sie der Größe Ihres Kindes entsprechend optimal anpassen. Das Gurtsystem können Sie mit nur einer Hand bedienen, so bleibt die andere frei, um das Fahrrad und Ihren Sonnenschein zu sichern. Dieser kann die Gurtschnalle nicht selbstständig öffnen. Die hohen Armlehnen geben ihm zudem genügend Seitenhalt.

Der Hamax Observer entspricht den Sicherheitsnormen DIN EN 14344 und er ist TÜV und GS geprüft. Andere Käufer sind vom Design, das dem des Hamax Caress für hinten ähnelt, und der Handlichkeit begeistert. Zudem finden Sie den schnellen An- und Abbau äußerst praktisch für den alltäglichen Gebrauch.

Dem können wir definitiv beipflichten und nicht zuletzt aus diesen Gründen hat es der Hamax Observer als dritter Testkandidat in unsere Bestenliste geschafft!

Was sagt das Gesetz zu Kinderfahrradsitzen für vorne?

Fahrradsitze für vorne sind in vielen Ländern Gang und gebe, in anderen Gegenden sieht man sie überhaupt nicht. Das hat neben dem In-Mode-Sein natürlich auch gesetzliche Gründe. Wie die Straßenverkehrsordnung, die mitunter auch die Nutzung von Fahrradkindersitzen regelt, in den jeweiligen Ländern, vor allem im deutschsprachigen Raum, ausschaut, wollen wir im Folgenden klären:

Kinderfahrradsitze vorne in Österreich

Kinderfahrradsitze vorne Österreich

In Österreich sind Kinderfahrradsitze für vorne nicht zugelassen!

In Österreich ist es so geregelt, dass ein Fahrradkindersitz fest mit dem Fahrradrahmen verbunden sein muss und nur hinter dem Sattel montiert werden darf. Warum? Der Fahrradlenker darf durch den Sitz nicht in seiner Sicht, Aufmerksamkeit und Bewegungsfreiheit eingeschränkt bzw. in seiner Sicherheit gefährdet werden.

Mehr als ein Kind in Sitzen zu transportieren, ist unzulässig. Außerdem müssen die kleinen Mitfahrer einen Helm tragen. Jeder Sitz, der im Straßenverkehr genutzt wird, muss ausgestattet sein:

mit einem Gurtsystem, das vom Kind nicht leicht zu öffnen ist,

✓ einem höhenverstellbaren Beinschutz,
✓ einer Vorrichtung, die garantiert, dass die Beine nicht in die Speichen gelangen können und
✓ einer Lehne, die das Abstützen des Kopfes erlaubt.

Ein Fahrradkindersitz darf nur verkauft werden, wenn er eine bebilderte Betriebsanleitung in deutscher Sprache besitzt.

Kinderfahrradsitze vorne in Deutschland

Kinderfahrradsitze vorne Deutschland

In Deutschland sind die Sitze vorne rechtlich gesehen erlaubt!

Kinder unter 7 Jahren dürfen in speziellen Fahrradkindersitzen von Personen über 16 Jahren am Fahrrad mitgenommen werden. Die Kleinen sollten einen Helm tragen und angeschnallt werden.

Nach dem Gesetz ist es zudem erforderlich, dass ein Speichenschutz am Drahtesel angebracht ist, damit die Füße Ihres Begleiters nicht in die Speichen geraten können.

Nach Empfehlung des ADAC sollte der Fahrradsitz hinter dem Sattel angebracht werden, weil so Ihre Sicht und die Lenkereigenschaften nicht beeinträchtigt werden und der Zwerg im Falle eines Sturzes weniger gefährdet ist.

Laut deutscher Gesetzgebung können Fahrradkindersitze aber sowohl vor als auch hinter dem Fahrradlenker montiert werden.

Kinderfahrradsitze vorne in der Schweiz

Kinderfahrradsitze vorne Schweiz

Auch in der Schweiz sind Sitze vorne erlaubt!

Kinder können ab dem vollendeten ersten Lebensjahr mit dem Fahrrad, bei den Schweizern Velo genannt, mitgenommen werden, wenn der Fahrradlenker über 16 Jahre alt ist. Der Fahrradkindersitz muss außerdem die Beine Ihres Schatzes schützen und darf den Fahrer nicht behindern.

Das Schweizer Gesetz fordert weder für das Fahrrad selber, noch für seine Komponenten und Zubehörteile eine Typenprüfung – so sind alle Fahrradkindersitze erlaubt, solange sie ihren Zweck erfüllen und die Sicherheit nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird.

Aber auch hier empfiehlt die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU), dass der Velositz hinter dem Fahrer befestigt werden soll.

Vorne oder hinten – was ist besser?

Ein Fahrradkindersitz kann an zwei Stellen am Fahrrad montiert werden: entweder hinter dem Lenker oder hinter dem Sattel, sprich vor oder hinter dem Fahrer. Gegenüber einem Fahrradanhänger haben diese beiden Arten von Kindersitzen einen klaren Vorteil, nämlich die unmittelbare Nähe zwischen Ihnen und Ihrem kleinen Mitfahrer. Aber wie unterscheiden sich die verschiedenen Modelle?

Kinderfahrradsitze hinten

Hinten genießt ihr Kind Windschutz, aber weniger Aussicht!

Wenn Ihr Sonnenschein vor Ihnen sitzt, hat er natürlich eine optimale Aussicht und befindet sich sicher zwischen Ihren Armen. Auch das geringe Gewicht eines Frontsitzes verteilt sich auf das Rad allgemein besser als bei einem Hecksitz. Allerdings ist Ihr Kind im Falle eines Sturzes stärker gefährdet. Auch bekommt Ihr Spatz jegliche Wetterkapriolen zu spüren. Die Kleinen dürfen auch nicht mehr als 15 kg wiegen.

Bei Fahrradkindersitzen für hinten haben es Kinder oft bequemer, weil sie mehr Platz haben. Außerdem kann er länger genutzt werden. Wenn Sie mit Ihrem Fahrrad samt Begleiter stürzen, besteht nicht die Gefahr, dass Sie auf Ihren Liebling fallen.

Aber der Blick Ihres Mitfahrers ist eingeschränkt – er schaut meistens auf Ihre Rückseite. Ebenso kann es mit einem Hecksitz sein, dass die Fahrstabilität darunter leidet.

Die Vor- und Nachteile auf einem Blick

Wenn Sie zwar schon von einem Frontkindersitz begeistert sind, möchten wir Ihnen hier dennoch einen kurzen Überblick über die Plus- und Minuspunkte einen Fahrradsitzes für vorne verschaffen.

PositivNegativ
+ Geringes Gewicht- Höhere Gefahr im Falle eines Sturzes
+ Unmittelbare Nähe zum Kind- Ihr Kind ist Wind und Wetter mehr ausgesetzt
+ Das Kind hat eine ausgezeichnete Aussicht- Beeinträchtigt das Fahrverhalten
+ Sie haben Ihren Sonnenschein im Blick- Mehr Ablenkung durch Ihren Spatz
+ Bessere Schwerpunktlage beim Fahren- Kürzere Rückenlehne

Ab wann dürfen Kinder in einen Sitz für vorne?

Kindersitze vorne

Ab ca. 9 Monaten kann es losgehen

Die Hersteller von Fahrradsitzen für vorne empfehlen, dass Ihr kleiner Mitfahrer ca. 9 Monate alt sein soll. Er sollte stabil und sicher selbstständig sitzen können, besser noch, wenn er schon stehen kann, denn dann ist die Körperspannung noch größer.

Außerdem sollte Ihr Spatz, gerade wenn Sie ihn mit einem Fahrradsitz transportieren, einen Helm tragen können. Die meisten Fahrradhelme sind für einen Kopfumfang von mindestens 49 cm konzipiert.

Das Maximalgewicht Ihres Begleiters sollte, wenn Sie ihn in einem Frontsitze mitnehmen wollen, 15 kg nicht überschreiten.

Die Montage verläuft meist problemlos

Jedem Frontkindersitz ist eine mehr oder weniger übersichtliche und verständliche Bedienungsanleitung beigelegt. In der Regel werden Fahrradkindersitze für vorne mittels einer Befestigungshalterung an die Lenkerstange des Fahrrades montiert, die recht schnell und ohne übertriebenes handwerkliches Können angebaut werden kann. Siehe Video:

Der Sitz selbst wird dann einfach in die Halterung mit einem Bügel, einem Flansch oder sonstigem gesteckt. Bei manchen Kindersitzen müssen Sie bevor Sie den Sitz montieren die Fußleisten der Beinlänge Ihres Kindes entsprechend einstellen. Bei den meisten Frontsitzen ist dies nach der Montage aber auch kein Problem.

Vorteilhaft bei dieser Art von Fahrradsitzen ist, dass sie auch zügig demontiert werden können, wenn sie nicht gebraucht werden.

Welches Zubehör braucht man?

Wie bei fast allen Fahrradkindersitzen ist eine Zweithalterung sehr empfehlenswert. So können Sie problemlos zwischen den Fahrrädern wechseln und müssen nicht umständlich die Befestigungshalterung ab- und am zweiten Fahrrad anmontieren.

Wenn Ihr Schatz vor Ihnen sitzt, hat er zwar einen super Ausblick, aber ihm geht es nicht anders wie Ihnen selbst: Ihm bläst der Wind ins Gesicht, die Regentropfen treffen sein zartes Gesichtchen und so manch ein Insekt kann seinen Weg in den offenen Mund oder in die Augen Ihres Spatzes finden – aus diesem Grund ist es von Vorteil, wenn Sie sich eine passende Windschutzscheibe besorgen.

Wenn wir auch schon beim Wetter sind: ein spezieller Regenponcho hält Ihren Zwerg trocken und durch eine Regenabdeckung wird Ihr Kindersitz nicht nass, wenn der Drahtesel im Freien parkt.

Damit es Ihr Sonnenschein schön bequem hat, falls der Ausflug doch zu spannend und aufregend war, gibt es Nackenpolster bzw. Schlafrollen für die Lenkstange/Haltebügel zu erstehen – so kann Ihr Kind problemlos ein Nickerchen machen. Für manche Sitze können Sie auch eine zusätzliche Polsterung kaufen bzw. Sie können Ihre alte austauschen.

Qualitätskriterien bei Fahrradkindersitzen für vorne

Geprüfte Sicherheit

Das GS-Zeichen gibt Hinweis zur Qualität!

Sie haben sich für einen Fahrradkindersitz für vorne entschieden? Gut, aber Sie sollten doch einiges beachten: Beim Kauf müssen Sie ein Auge auf das Material und die Verarbeitung werfen. Die meisten Fahrradkindersitze sind aus Kunststoff wegen des geringen Gewichtes und der hohen Flexibilität.

Gerade unter Temperatureinfluss verhält sich das Material unterschiedlich. Die Kunststoffteile dürfen auf keinen Fall im Winter durch die Kälte oder im Sommer durch die Sonne spröde oder brüchig werden.

Sie sollten darauf schauen, dass die verwendeten Materialien den europäischen Normen entsprechen. Ein absolutes No-Go sind Weichmacher oder andere Schadstoffe. TÜV oder GS geprüfte Sitze, die die Sicherheitsvorschriften DIN EN 14344 im vollen Umfang erfüllen, garantieren dies.

Ihr Kleines sollte nicht jeden Stoß ungepolstert abbekommen, deswegen sollten Sie beim Kauf auch auf eine ausreichend dicke und stabil befestigte Polsterung achten.

Wie sieht es in Puncto Sicherheit aus?

Damit Sie Ihr kleiner Mitfahrer sicher begleitet, sollten Sie Ihn auf jeden Fall anschnallen. Der Sicherheitsgurt sollte der Größe Ihres Kindes entsprechend eingestellt werden und die Schnalle darf von Ihrem Schatz nicht selbst zu öffnen sein. Auch einen Fahrradhelm zu tragen, trägt enorm für die Sicherheit Ihres Begleiters bei.

Ihr Zwerg darf nicht mit seinen Füßen in die Speichen gelangen – das sollte durch die Bauart des Fahrradkindersitzes sichergestellt sein. Die Fußrasten müssen dementsprechend abgetrennt sein. Diese sollten aber auch einstellbar sein, so dass Sie sie der Größe Ihres Kindes optimal anpassen können.

Unser Fazit zu Kinderfahrradsitzen für vorne

Unsere kleinen Schätze mit dem Fahrrad mitzunehmen, ist toll. Wenn wir sie dann noch im Blick haben, ist es noch besser. Deswegen ist ein Fahrradsitz für vorne schon eine gute Sache und bringt einige Vorteile mit sich.

Heckkindersitze bieten etwas mehr Komfort

Heckkindersitze sind bei längeren Fahrten sicherlich etwas komfortabler.

Trotzdem präferieren wir den Kinderfahrradanhänger, auch wenn er sperriger ist, mehr Platz braucht und die Anschaffung mehr kostet. Einen Sitz für vorne kann man nur eine bestimmte Zeit verwenden (schon klar, Heckkindersitze bzw. ein Anhänger sind auch nur begrenzt verwendbar…), aber auch schon davor kann so ein Sitz vielleicht zu eng und zu unbequem werden bzw. die Rückenlehne schnell zu kurz sein.

Zum anderen ist uns nach wie vor der Sicherheitsfaktor suspekt – die Gefahr, dass man bei einem Sturz auf seinen Liebling fällt, ist größer und auch die Fußrasten bieten unseres Erachtens bei einigen Modellen zu wenig Schutz, damit die Füße ja nicht in die Speichen gelangen.

Auch dass man breitbeinig und breitarmig dahinradeln muss, bzw. beim Fahren womöglich noch mit den Knien an den Sitz stößt und vielleicht auch noch eine Windschutzscheibe am Lenker hat, schreckt uns ein wenig ab.

Aber ein Riesenvorteil ist bestimmt die Nähe zu unseren Kleinen – sie im Blick haben, mit ihnen sprechen, ihnen Dinge zeigen, sie beruhigen oder trösten können, das ist natürlich etwas ganz Besonderes und einzigartig.

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Testbewertung
Bewertungsdatum
Produkt
Kinderfahrradsitze vorne
Testergebnis
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