E-Lastenrad Test: Vergleich & Testsieger 2021

In unserem E-Lastenrad Test zeigen wir dir die aktuell besten Produkte und verraten dir, worauf du beim Kauf eines E-Lastenfahrrades achten solltest.

Wir haben diesen Inhalt das letzte Mal am 05.03.2021 aktualisiert! Folgende Daten wurden aktualisiert: Unsere Testsieger sowie die Verfügbarkeit der Produkte.

Urban Arrow
Unser Testsieger
Urban Arrow
4.8/5
Babboe Big
Günstig & gut
Babboe Big
4.3/5
Babboe Curve Mountain
Top Akku-Leistung
Babboe Curve Mountain
3.8/5
Inhalt

Unser persönlicher Lastenrad-Testsieger

Nicht nur beim Preis, sondern auch bei der Ausstattung, beim Zubehör und bei Qualität und Sicherheit gibt es bei den verschiedenen Anbietern Unterschiede. Wir haben uns die oben angeführten Transportfahrräder im Detail angeschaut und sind aktuell vom Urban Arrow Family am meisten überzeugt!

Urban Arrow
Urban Arrow Family
Unsere Bewertung:
4.8/5

Vor- & Nachteile vom Urban Arrow Family

Unsere Bewertung für das Urban Arrow Family​

Eines vorweg: viel gibt es beim Urban Arrow Family nicht zu bemängeln! So schneidet das Produkt bei uns ab:

Sicherheit 95%
Qualität 95%
Komfort 90%
Preis-Leistung 90%
Gesamt 92.5%

Hier findest du übrigens noch das offizielle Produktvideo zum Urban Arrow Family:

Worauf achten beim Kauf eines Lastenfahrrades?

Wenn du in ein hochwertiges Transportrad investieren möchtest, solltest du dir vorab wichtige Überlegungen durch den Kopf gehen lassen. Wir haben für dich eine praktische Checkliste erstellt, die dir deine Entscheidung erleichtern sollte:

Sicherheit beim Fahren mit Lastenfahrrad & Kinder

Die Rahmenkonstruktion ist so konzipiert, dass das Fahrgefühl egal ob bei Fahrten bergauf, bergab oder auf sehr kurvenreichen Strecken nie beeinträchtigt wird. Auch die Transportboxen sind so konstruiert, dass sie maximale Sicherheit für die Kinder gewährleisten.

Ein Transportfahrrad ist zudem mit Sitzmöglichkeiten und 3-Punkt-Sicherheitsgurten ausgestattet. Es ist zwingend darauf zu achten, dass die Kinder immer angegurtet und ausreichend gesichert sind (selbst bei kurzen Strecken). Hier sollte man besonders darauf achten, dass es sich mindestens um einen 3-Punkt-Gurt handelt.

Je nach Alter der Kinder müssen unter Umständen auch die Sitze durch Zusatzausstattungen wie Sitzverkleinerer angepasst werden.

Sicherheit beim Urban Arrow Familiy
Bildrechte: Urban Arrow

Wichtig: Die Kinder müssen zur eigenen Sicherheit unbedingt auch Helme tragen. Das gilt natürlich nicht nur für die Fahrt im Lastenrad, sondern natürlich auch für Fahrten im Fahrradanhänger oder Kinderfahrradsitz!

Häufige Fragen zum Thema ‚Lastenrad‘

Bei einem Lastenrad hast du dein Kind immer im Blick. Der Sicherheitsfaktor wird dadurch nochmals erhöht, da keine Blicke nach hinten notwendig sind und man dadurch immer die Straße und die Fahrgäste im Blick hat. Man kann sich unterhalten und im Notfall sofort einwirken sollte es zu unerwarteten Zwischenfällen kommen.

Ein weiterer Vorteil ist die Geräumigkeit: es können je nach Modell bis zu 4 Kinder oder mehr Lasten transportiert werden.

Lastenfahrrad:

Vorschriften dazu gibt es im Allgemeinen wenig. Es ist nur darauf zu achten. dass passende Sitze vorhanden sind und dass die Füße nicht in die Speichen geraten können.

Viele Modelle sind mit einer Sitzbank für größere Kinder (ab 3 Jahren) ausgestattet. Es ist jedoch ratsam, einen Kindersitz oder Babyschale einbauen zu lassen, wenn die Kinder noch klein sind. In manchen Modellen passen sogar die Autokindersitze (Maxi Cosi).

Fahrradanhänger:

In erster Linie ist eine Kupplung notwendig, um den Anhänger am Rad zu befestigen (meist mitgeliefert). Für Kinder, die noch nicht selbstständig sitzen können, ist es unabdingbar eine passende Babyschale oder Hängematte einzubauen. Natürlich müssen auch hier die Passagiere ausreichend gesichert werden.

Bei beiden gilt jedoch Helm- und Gurtpflicht für Kinder!

Wichtig bei beiden Varianten ist, dass die Passagiere gut gesichert sind und einen Helm tragen. Ansonsten gelten beim Lastenfahrrad die Richtlinien wie beim Radanhänger auch. Der Unterschied liegt bei der Anzahl der mitführenden Personen. Beim Lastenfahrrad sind das maximal 4.

Der Fahrradanhänger muss deutlich gekennzeichnet sein (Wimpel) sowie über ausreichende Beleuchtung und Reflektoren verfügen (Rücklicht ist Pflicht). Weiters ist eine Feststellbremse oder Radblockvorrichtung, die auf beide wirkt, Vorschrift.

Mitfahren dürfen max. 2 Personen unter 7 Jahren. Die beiden müssen dazu einen Helm tragen und sorgfältig angegurtet sein.

Klarer Vorteil ist die Möglichkeit, mehr Kinder ohne Altersbeschränkung mitzunehmen sowie der ständige Blickkontakt durch die Frontalausrichtung. Zusätzlich kann das Lastenfahrrad auch für andere Zwecke wie z.B. Einkäufe verwendet werden, aber das kann der Fahrradanhänger auch.

Außerdem kann man diesen abhängen und anschließend nur mit dem Fahrrad weiterfahren oder ihn in einen Buggy/Jogger umbauen.

Ein Lastenfahrrad sollte man sich wirklich nur aus Überzeugung zulegen, da zum einen der Preis viel höher ist als beim Anhänger und zum anderen viel mehr Platz zuhause benötigt wird.

Vergleich: Lastenfahrrad vs. Kinderanhänger

Ob sich ein Lastenrad oder doch lieber ein Kinderfahrradanhänger für deine Bedürfnisse eignet, verraten wir dir im Folgenden.

#1: Das Lastenfahrrad - der SUV beim Kindertransport

Das Lastenfahrrad wird sowohl für Kinder- als auch für Lastentransporte verwendet. Je nach Aufgabe und Einsatzgebiet sind sie verschieden aufgebaut und ausgerüstet.

Sie sind in erster Linie praktisch, denn sie können bis zu 200 kg bewegen. Gleichzeitig sehen die neuen Modelle schnittig und elegant aus.

Einsatzgebiete eines Lastenfahrrades

Lastenfahrräder sind nicht für Offroadtouren geeignet. Ihr Einsatzgebiet ist vielmehr die Stadt bzw. Strecken, die auf Straßen/Radwegen zurückgelegt werden können.

Sie überzeugen in erster Linie durch ihre Geräumigkeit und Vielseitigkeit: egal ob für den Wocheneinkauf, das Kind vom Kindergarten oder von der Schule abzuholen oder sogar zum Blumen kaufen – das Lastenrad ist ein geräumiger und verlässlicher Begleiter.

Der große Vorteil des Lastenrades ist jedoch vor allem, dass Kinder verschiedener Altersstufen gleichzeitig transportiert werden können. Das heißt, neben einer Babyschale ist, je nach Modell, auch Platz für ein bis zwei weitere Passagiere. Für Familien mit mehreren Kindern ist das natürlich unglaublich praktisch. 😊

Das Lastenfahrrad wächst übrigens auch mit und hat in der Regel eine Höchstbeladung von bis zu 200 kg. Dadurch spielt es keine Rolle wie alt die Kinder sind.

Welche Ausstattung für den Transport von Kindern?

Ein Nachteil des Transportrads macht sich bei der Witterung bemerkbar: bei Regen, Kälte, Wind usw. ist es ratsam, das Transportrad mit Zubehör zu erweitern und kuschelige Decken oder gar einen Fußsack, sowie Regenschutz mit an Board zu nehmen, um die Touren in vollen Zügen und warm eingepackt genießen zu können.

Urban Arrow Family Platz
Bei den meisten Lastenrädern gibt es einen Babyschalen Adapter! Bild: ©Urban Arrow

Der Fortschritt der Technik ist auch beim Lastenrad zu finden: die neuesten Modelle gibt es mittlerweile auch als e-Bike und erleichtert so noch mehr den Alltag.

Ob die E-Funktion für dich in Frage kommt, hängt von deinen Bedürfnissen ab. Außerdem ist ein klarer Unterschied beim Preis zu erkennen. Daher sollte man sich dies vorher genau überlegen.

Eines ist aber natürlich klar: eine Last von bis zu 200kg ohne Elektromotor zu bewältigen, ist eine knackige Angelegenheit. Wir sind deshalb auf jeden Fall von der E-Variante überzeugt!

Was man bei der Anschaffung eines Lastenrades bedenken sollte

In der Anschaffung ist das Lastenfahrrad sicher kostspieliger als der Fahrradanhänger. Gerade im Hinblick auf die E-Bike Variante. Deshalb sollte man sich davor den Haupteinsatzzweck überlegen.

Nichts desto trotz ist es oftmals so, dass man sich durch das Lastenfahrrad die Kosten für einen Zweitwagen einsparen kann. Viele passionierte Radler sind mittlerweile „fast“ ganzjährig unterwegs, je nachdem ob es die Straßenverhältnisse zulassen.

Wichtige Sicherheitsaspekte bei Lastenfahrrad

Das Grundgerüst, also die Rahmenkonstruktion, ist so aufgebaut, dass das Fahrgefühl egal ob bei Fahrten bergauf, bergab oder auf kurvenreichen Strecken nie beeinträchtigt wird. Ebenso sind die Transportboxen so konstruiert, dass die maximale Sicherheit für die Kinder stets gegeben ist.

In weiterer Folge sind die Fahrräder mit Sitzmöglichkeiten sowie Gurten ausgestattet, mit denen die Kinder auch bei jeder Fahrt angegurtet werden müssen. Hier sollte man besonders drauf schauen, dass es sich mindestens um einen 3-Punkt-Gurt handelt. Je nach Alter müssen die Sitze angepasst werden (durch Zusatzausstattungen wie Sitzverkleinerer möglich).

Wichtig: Wir empfehlen für Kinder unbedingt auch Helme zu tragen. Das machen wir übrigens nicht nur im Falle eines Lastenrades, sondern natürlich auch auf Fahrten mit dem Fahrradanhänger oder Kinderfahrradsitz!

#2: Der Kinderfahrradanhänger - sportlich & praktisch

Wer lieber die sportlichere Variante bevorzugt, ist beim Fahrradanhänger für Kinder bestens beraten! Der Fahrradanhänger wird am Fahrrad mittels einer Kupplung sowie einer Sicherheitsleine angebracht.

In erster Linie solltest du prüfen, ob dein Fahrrad zum Ziehen eines solchen Anhängers geeignet ist bzw. vom Hersteller freigegeben ist. Allerdings ist das fast bei jedem Fahrrad der Fall.

Tipp: Überprüfe vor dem Kauf, ob die Achsenlänge deiner Hinterachse lang genug ist, wenn du die ca. 5mm tiefe Kupplung einfädelst. Ansonsten brauchst du eine separate Achse.

Zur Auswahl stehen zwar mehrere Marken, jedoch nur in zwei Varianten: Einsitzer oder Fahrradanhänger für 2 Kinder. Im Zweisitzer haben die kleinen Fahrgäste bequem Platz, solltest du jedoch nicht gleich beide Sitze benötigen, kannst du den zweiten auch als Stauraum verwenden.

Thule Chariot Cross 2
Unsere Bewertung:
4.9/5

Zusätzlich dazu ist an der Hinterseite eines jeden Modells eine separate Tasche zu finden, wo du Gepäck verstauen kannst. Welche Variante du bevorzugst, hängt davon ab, wie viele Kinder mitfahren sollen und wie viel Stauraum benötigt wird.

Info: Selbst bei einem Kind macht ein Zweisitzer Sinn, da man in der Regel immer mehr Stauraum braucht und im Fall gleich für ein potenzielles weiteres Kind gerüstet ist. Im hinteren Stauraum ist in der Regel ausreichend Platz für Einkäufe, Proviant und die wichtigsten Utensilien.

Worauf beim Kauf eines Kinderanhängers achten?

Bevor du dich für ein Modell entscheidest, ist es ratsam, sich mit den Marken und den wichtigsten Qualitätskriterien auseinanderzusetzen. Im ersten Schritt steht die Überlegung im Raum, ob es ein Ein- oder Zweisitzer werden soll.

Wer gerne Offroad unterwegs ist, braucht einen Anhänger mit hochwertiger Federung! Bild: ©ARochau – stock.adobe.com

Bedenke hier auch, dass man einen Zweisitzer auch praktisch als Geschwisterkinderwagen nutzen kann.  Anschließend mache dir am besten Gedanken darüber, wie du den Anhänger nutzen willst: lediglich als Fahrradanhänger oder auch als Buggy?

Des Weiteren ist es sinnvoll, gleich bei der Anschaffung zu wissen, ab wann du den Anhänger verwenden willst. Für Babys gibt es Erweiterungen wie Babyschalen oder bei machen Anbietern wie beispielsweise Thule auch spezielle Hängematten.

Unser Fazit: Lastenrad vs. Kinderanhänger

Ob nun Fahrradanhänger oder Lastenfahrrad, muss jeder für sich selbst entscheiden. Bei mehr als zwei Kindern macht ein Lastenrad Sinn. Auch beim Transport größerer Einkäufe hat das Lastenfahrrad die Nase vorne.

Dafür ist der Anhänger günstigerbraucht weniger Platz und kann gut gefaltet werden. Bei Fahrten ohne Kind, wird der Anhänger einfach abgekoppelt. Beide Varianten haben also ihre Vor- und Nachteile. Bei kürzeren Strecken und einem Kind, reicht unter Umständen auch der gute alte Kinderfahrradsitz. Das wäre dann natürlich die mit Abstand günstigste Option. 😊

Gerald Bacher
Gerald Bacher

Dank zahlreicher Produkttests haben wir uns Expertenwissen im Bereich Fahrradtransport-Lösungen angeeignet. Dadurch können wir die Stärken und Schwächen einzelner Produkte sehr gut beurteilen.

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