Lastenfahrräder im Test: Vergleich & Testsieger

Sie sind auf der Suche nach dem perfekten Lastenfahrrad für Ihre individuellen Bedürfnisse? Dann sind Sie hier genau richtig. Wir haben ausprobiert, getestet, uns mit anderen Käufern ausgetauscht, zahlreiche Rezensionen bei diversen Onlineshops studiert und aus all diesen Informationen ausführliche Lastenrad-Testberichte erstellt.

Übersicht der besten Lastenfahrräder

Wir betreiben keinen Shop und berichten völlig unabhängig. Angefangen als kleiner Blog rund um das Fahrradfahren mit Kindern, haben wir unser Informationsangebot in den letzten Jahren auf diverse Fahrradtransportlösungen ausgeweitet und uns außerdem professioneller aufgestellt.

Dadurch können wir in unseren Berichten noch bessere Informationen zur Verfügung stellen. Hier finden Sie eine Übersicht der derzeit beliebtesten Lastenfahrräder führender Marken:


Unser persönlicher Lastenrad-Testsieger

Nicht nur beim Preis, sondern auch bei der Ausstattung, beim Zubehör und bei Qualität und Sicherheit gibt es bei den verschiedenen Anbietern Unterschiede. Wir haben uns die oben angeführten Transportfahrräder im Detail angeschaut und sind aktuell vom Urban Arrow Family am meisten überzeugt!

Empfehlung
Urban Arrow Family
Urban Arrow Family
White Performance CX 500 Wh Das Top Produkt von Urban Arrow: die elektrische Unterstützung des Bosch Performance Line Motors sorgt trotz Last für ein angenehmes Fahrvergnügen. Zum Angebot Unser Testbericht * Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Preis bei 5150,00.

Babboe Curve: Unser Favorit im Bereich Preis-Leistung

Das Babboe Curve Elektro-Lastenrad überzeugt uns zum einen aufgrund des großen Platzangebotes – bis zu 4 Kinder können damit gleichzeitig transportiert werden! Praktisch ist auch, dass durch eine spezielle Maxi Cosi Halterung bereits die Kleinsten im Cargo Bike mitgenommen werden können.

Empfehlung
Babboe Curve
Babboe Curve
Babboe Elektro-Lastenfarrad Das Top-Produkt von Babboe überzeugt mit einem starken E-Motor und einem zulässigem Gesamtgewicht von bis zu 225 kg. Zum Angebot Unser Testbericht * Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Preis bei 2899,00.

Für besonders sportliche Eltern gibt es das beliebte Babboe Curve Lastenfahrrad außerdem auch noch in der Mountain-Version.

Worauf achten beim Kauf eines Lastenfahrrades?

Wenn Sie in ein hochwertiges Transportrad investieren möchten, sollten Sie sich vorab wichtige Überlegungen durch den Kopf gehen lassen. Wir haben für Sie eine praktische Checkliste erstellt, die Ihnen Ihre Entscheidung erleichtern sollte:

  • Welche Rahmengröße brauchen Sie?
  • Wie viele Kinder möchten Sie mit dem Lastenrad transportieren?
  • Kann auch eine Babyschale montiert werden?
  • Bleiben Sie eher in der Ebene oder wollen Sie auch Steigungen zurücklegen?
  • Was ist alles im Lieferumfang enthalten? Entstehen unter Umständen weitere Kosten?
  • Achten Sie darauf, welches Zubehör zu welchen Konditionen erhältlich ist
  • Befragen Sie andere Besitzer nach Erfahrungen mit dem jeweiligen Lastenrad
  • Vergleichen Sie das Gewicht der Lastenräder verschiedener Modelle
  • Beachten Sie das zulässige Gesamtgewicht aus Fahrer, E-Lastenrad und Gepäck
  • Lesen Sie Produkt-Testberichte und vergleichen Sie sie miteinander
  • Berücksichtigen Sie auch die Meinung anderer Käufer online in Rezensionen und Foren
  • Welche Bremsen sind verbaut? Ideal: hydraulische Felgen- oder Scheibenbremsen
  • Achten Sie, ob ein Markenakku verbaut ist: Sicherheit, Lebensdauer, Reichweite
  • Wie sieht es mit Gewährleistung und Garantie aus?
  • Online ist meist günstiger. Probefahrten können Sie trotzdem beim Händler machen
  • Qualität hat ihren Preis. Machen Sie nicht den Fehler ein billiges Produkt zu kaufen

Sicherheit beim Fahren mit Lastenfahrrad & Kinder

Die Rahmenkonstruktion ist so konzipiert, dass das Fahrgefühl egal ob bei Fahrten bergauf, bergab oder auf sehr kurvenreichen Strecken nie beeinträchtigt wird. Auch die Transportboxen sind so konstruiert, dass sie maximale Sicherheit für die Kinder gewährleisten.

Sicherheit Urban Arrow Family

Wichtig ist, dass die Kinder im Inneren ausreichend gut gesichert sind!

Ein Transportfahrrad ist zudem mit Sitzmöglichkeiten und 3-Punkt-Sicherheitsgurten ausgestattet. Es ist zwingend darauf zu achten, dass die Kinder immer angegurtet und ausreichend gesichert sind (selbst bei kurzen Strecken). Hier sollte man besonders darauf achten, dass es sich mindestens um einen 3-Punkt-Gurt handelt.

Je nach Alter der Kinder müssen unter Umständen auch die Sitze durch Zusatzausstattungen wie Sitzverkleinerer angepasst werden.

Wichtig: Die Kinder müssen zur eigenen Sicherheit unbedingt auch Helme tragen. Das gilt natürlich nicht nur für die Fahrt im Lastenrad, sondern natürlich auch für Fahrten im Fahrradanhänger oder Kinderfahrradsitz!

Lastenfahrrad oder Kinderfahrradanhänger?

Wir haben dem Thema Lastenfahrrad oder Kinderfahrradanhänger bereits einen ausführlichen Beitrag gewidmet. Welche Transportlösung sich für Sie besser eignet, zeigt unter Umständen bereits die folgende Vergleichstabelle:

EigenschaftHundefahrradkorbHundeanhänger
Für große Hunde geeignetNeinJa
PreisGünstigTeurer
EinsatzmöglichkeitenNeinJe nach Modell (Transportbox; Joggen)
Platz / Stauraumwenigviel
Platzbedarf Zuhausewenigviel

Ob sich nun ein Kinderfahrradanhänger oder ein Lastenfahrrad besser eignet, muss schlussendlich jeder für sich selbst entscheiden. Unserer Meinung nach macht ein Lastenfahrrad bei mehr als zwei Kindern bzw. für Vielfahrer auf jeden Fall Sinn. Auch beim Transport größerer Einkäufe ist das Lastenrad in unseren Augen zu favorisieren.

Welche Vorteile haben Lastenräder gegenüber Anhängern?

Bei einem Lastenrad haben Sie Ihr Kind immer im Blick. Der Sicherheitsfaktor wird dadurch nochmals erhöht, da keine Blicke nach hinten notwendig sind und man dadurch immer die Straße und die Fahrgäste im Blick hat. Man kann sich unterhalten und im Notfall sofort einwirken sollte es zu unerwarteten Zwischenfällen kommen.

Ein weiterer Vorteil ist die Geräumigkeit: es können je nach Modell bis zu 4 Kinder oder mehr Lasten transportiert werden.

Welches Zubehör wird beim Transport benötigt?

Lastenfahrrad:

Vorschriften dazu gibt es im Allgemeinen wenig. Es ist nur darauf zu achten. dass passende Sitze vorhanden sind und dass die Füße nicht in die Speichen geraten können.

Viele Modelle sind mit einer Sitzbank für größere Kinder (ab 3 Jahren) ausgestattet. Es ist jedoch ratsam, einen Kindersitz oder Babyschale einbauen zu lassen, wenn die Kinder noch klein sind. In manchen Modellen passen sogar die Autokindersitze (Maxi Cosi).

Fahrradanhänger:

In erster Linie ist eine Kupplung notwendig, um den Anhänger am Rad zu befestigen (meist mitgeliefert). Für Kinder, die noch nicht selbstständig sitzen können, ist es unabdingbar eine passende Babyschale oder Hängematte einzubauen. Natürlich müssen auch hier die Passagiere ausreichend gesichert werden.

Bei beiden gilt jedoch Helm- und Gurtpflicht für Kinder!

Wie ist die rechtliche Lage hinsichtlich der beiden Transportmöglichkeiten?

Wichtig bei beiden Varianten ist, dass die Passagiere gut gesichert sind und einen Helm tragen. Ansonsten gelten beim Lastenfahrrad die Richtlinien wie beim Radanhänger auch. Der Unterschied liegt bei der Anzahl der mitführenden Personen. Beim Lastenfahrrad sind das maximal 4.

Der Fahrradanhänger muss deutlich gekennzeichnet sein (Wimpel) sowie über ausreichende Beleuchtung und Reflektoren verfügen (Rücklicht ist Pflicht). Weiters ist eine Feststellbremse oder Radblockvorrichtung, die auf beide wirkt, Vorschrift.

Mitfahren dürfen max. 2 Personen unter 7 Jahren. Die beiden müssen dazu einen Helm tragen und sorgfältig angegurtet sein.

Ist das Lastenrad das richtige für mich?

Klarer Vorteil ist die Möglichkeit, mehr Kinder ohne Altersbeschränkung mitzunehmen sowie der ständige Blickkontakt durch die Frontalausrichtung. Zusätzlich kann das Lastenfahrrad auch für andere Zwecke wie z.B. Einkäufe verwendet werden, aber das kann der Fahrradanhänger auch.

Außerdem kann man diesen abhängen und anschließend nur mit dem Fahrrad weiterfahren oder ihn in einen Buggy/Jogger umbauen.

 

Ein Lastenfahrrad sollte man sich wirklich nur aus Überzeugung zulegen, da zum einen der Preis viel höher ist als beim Anhänger und zum anderen viel mehr Platz zuhause benötigt wird.


Im Gegensatz zum Lastenrad ist der Kinderanhänger günstiger, braucht weniger Platz und kann zudem platzsparend gefaltet und verstaut werden. Praktisch ist außerdem: Bei Fahrten ohne Kind, wird der Fahrradanhänger einfach von der Kupplung abgekoppelt.

Titelbild: ©Urban Arrow

Testbewertung
Bewertungsdatum
Produkt
E-Lastenfahrrad Test
Testergebnis
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