Hundeanhänger: Qualität, Sicherheit & die besten Modelle

Sie haben einen Vierbeiner zuhause und sind es leid, Ihren Hund nicht auf Fahrradtouren mitnehmen zu können, weil er nicht die ganze Strecke mitlaufen kann? Absolut verständlich. Doch anstatt Ihren geliebten Vierbeiner zuhause auf sich warten zu lassen, können Sie sich auch einfach einen Hundeanhänger fürs Fahrrad zulegen.

Wir erklären Ihnen, welche Modelle es gibt und worauf Sie beim Kauf achten müssen. Außerdem gibt es natürlich auch ein paar konkrete Produktempfehlungen, bei denen hoffentlich auch für Sie ein passendes Modell dabei ist.

Arten von Hundeanhänger

Hundeanhänger

Ob kleine oder große Hunde – Ihr Vierbeiner ist auch bei langen Touren an Board!

Primär unterscheidet man bei Hundeanhängern zwischen solchen mit zwei oder drei Rädern. Das zusätzliche Rad bietet eine optimale Stabilität des Anhängers und diese Anhänger können auch unabhängig vom Fahrrad als Jogger verwendet werden, wenn Sie Ihren Hund auch beim Laufen mit sich führen möchten.

Und auch zwischen Anhängern für große und kleine Hunde wird unterschieden. Hier kann man nicht sagen, dass ein Anhänger besser ist, als der andere, es kommt auf Ihre persönlichen Bedürfnisse – und auch die Ihres Hundes – an, welches Modell das Richtige für Sie ist.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Hundeanhänger Federung

Achten Sie beim Kauf auf eine gute Federung!

Einen Hundeanhänger zu kaufen, ist leider nicht ganz so unkompliziert, wie man sich das oft vorstellt. Schon im Vorfeld müssen Sie einiges bedenken. Beim Kauf selbst sollten Sie folgendes bedenken:

  • Auf längeren Strecken kann es anstrengend sein, das Gewicht des Anhängers inklusive Hund zu ziehen. Wählen Sie daher ein möglichst leichtes und wenig sperriges Modell. Qualitativ hochwertige Anhänger sind meist mit einem Aluminiumrahmen ausgestattet, da dieser sehr leicht ist. Der Anhänger sollte in etwa ein Eigengewicht von 15 Kilo aufweisen.
  • Der Anhänger muss von der Größe her zum Hund passen. Der Hund sollte bequem aufrecht sitzen können und die Möglichkeit haben, sich hinzulegen. Vermessen Sie daher Ihren Hund im Vorfeld.
  • Äußerst empfehlenswert sind Modelle, die mit einer Federung ausgestattet sind. Ihr vierbeiniger Freund wird mithilfe einer Anhängerfederung vor Erschütterungen durch Schlaglöcher oder sonstiges auf bergigem Gelände oder im Straßenverkehr geschützt. Dadurch sinkt das Verletzungsrisiko für den Hund und er fühlt sich im Wagen wohler. Zudem steigt der Fahrkomfort dadurch.
  • Der Anhänger sollte sich leicht und schnell zusammenbauen, aber auch leicht und wenn möglich werkzeuglos montieren und demontieren lassen. Idealerweise lässt sich der Anhänger schnell und einfach zusammenklappen, damit Sie ihn im Auto oder im Keller platzsparend verstauen können.
  • Das Produkt sollte auf das Gewicht Ihres Hundes ausgerichtet sein. Wenn das Gewicht Ihres Hundes die zulässige Maximalbelastung übersteigt, riskieren Sie einen Unfall.
  • Überlegen Sie sich im Vorfeld, ob Sie einen Hundeanhänger haben wollen, der sich auch als Jogger benutzen lässt.
  • Achten Sie auf eine hochwertige Verarbeitung und ein schadstofftechnisch unbedenkliches Material.
  • Idealerweise ist der Anhänger mit einem Insektengitter und einer wasserdichten Plane ausgestattet, die Ihren kleinen Liebling vor Wind und Wetter schützt.
  • Achten Sie darauf, dass der Anhänger eine Leine hat, an der Sie Ihren Hund befestigen können, damit er nicht raus springt. Befestigen Sie diese jedoch an einem Geschirr, nicht am Halsband.
  • Ihr Hund sollte leicht ein- und wieder aussteigen können.

Das richtige Modell finden

Fahrradanhänger Hund

Beachten Sie beim Kauf die große Ihres Hundes!

Wenn Sie sich für ein Modell entscheiden, bedenken Sie vor allem folgende Fragen:

  • Wie groß und stabil muss der Anhänger sein?
    Ihr Hund sollte in dem Anhänger bequem Platz finden und sich nicht eingeengt fühlen, sodass er keine Angst im Anhänger bekommt. Das Gewicht größerer Hunde verlangt auch nach stabileren Konstruktionen, sodass in diesem Fall ein drittes Rad hilfreich wäre. Ansonsten können schon kleinere Bewegungen des Hundes zum Kontrollverlust und infolgedessen zum Sturz führen.
  • Wie häufig wäre Ihr Hundeanhänger in Gebrauch?
    Wenn Sie Ihren Hund gerade mal 1-2 mal im Monat auf einen Ausflug mitnehmen, lohnt es sich nicht, in ein teures Modell zu investieren. In diesem Fall genügt meist ein günstigeres Modell.
  • Braucht es den Anhänger überhaupt?
    Nicht für jeden zahlt sich ein Hundeanhänger überhaupt aus. Größere Hunde sind nämlich meist körperlich in der Lage, selbst lange Strecken zu Fuß zurückzulegen. Wenn Ihr Hund jedoch schon sehr alt oder gesundheitlich angeschlagen ist, kann es sich lohnen, ihn mit einem fahrbaren Untersatz zu entlasten. Diese Frage ist vor allem dann wichtig, wenn Sie entscheiden wollen, ob Sie den Anhänger auch zum Joggen benutzen wollen.
  • Ist Ihr Hund überhaupt in der Lage, längere Zeit stillzusitzen?
    Wenn Sie einen sehr aufgeweckten, quirligen Hund haben, der kaum stillsitzen kann, ist es fraglich, ob er sich in einen Anhänger verfrachten lässt. Auch, wenn Ihr Hund Angst in engen Räumen hat, ist es nicht empfehlenswert, ihn hinein zu zwingen. Dies stellt für den Hund in diesem Fall mehr eine Qual, als eine Entlastung dar.

Die Top 3 Hundeanhänger

Zum Schluss haben wir natürlich noch ein paar konkrete Produktempfehlungen für Sie, die sich in der Praxis bewährt haben. Vielleicht ist ja ein Modell für Sie dabei. Übrigens, für den Croozer Dog haben wir einen separaten umfangreichen Testbericht erstellt.

Karlie Doggy Liner 2

Er ist speziell für kleine Hunde bis zu einem Maximalgewicht von 20 Kilo konzipiert. Der Hund ist darin vollkommen vor Wind und Wetter geschützt. Der Anhänger kann dank seines geringen Eigengewichts komfortabel gezogen und mühelos bewegt werden.

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Zudem lässt er sich leicht und schnell zusammenklappen und überall problemlos transportieren. Außerdem verfügt er über Reflektoren, 16 Zoll Luftbereifung, ein Lüftungsgitter und eine Sicherheitsfahne. Käufer schätzen vor allem sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Doggyhut Hundeanhänger mit Jogger

Dieses innovative, formschöne Modell ist optimal zum Transport von großen Hunden bis zu einem maximalen Gewicht von 40 Kilo geeignet. Er punktet mit einem geringen Eigengewicht, strapazierfähigem Material und einer komfortablen, schnellen Demontage.

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Er lässt sich flach zusammenklappen und somit problemlos transportieren und verstauen. Auf einer Anti-Rutsch-Matte sitzt und liegt Ihr Hund komfortabel und sicher. Kunden schätzen auch die praktische Bodenwanne.

Karlie Doggy Liner De Luxe

Bei diesem etwas teureren Modell handelt es sich um einen funktionalen, äußerst praktischen Hundeanhänger speziell zum Transport von mittleren bis großen Hunden mit einem maximalen Gewicht von 50 Kilo.

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Positiv fällt bei diesem Modell die einfache Montierung auf. Dank der großen Laufräder lässt er sich einfach schieben und ziehen und lässt sich schnell zusammenklappen. Auch die Federung fällt positiv auf. Eine solide Kaufentscheidung!

Sicherheitstipps für das Fahren mit Hund

Hundeanhänger Sicherheit

Hunde müssen sich erst an den Anhänger gewöhnen!

Wie bereits erwähnt, sollten Sie die Leine nicht am Halsband, sondern an einem speziellen Hundegeschirr befestigen, damit Ihr Hund nicht gewürgt wird.

Aber besonders wichtig für die Sicherheit ist neben der guten Ausstattung vor allem, dass Ihr Vierbeiner sich an den neuen fahrbaren Untersatz gewöhnt.

Manche Hunde sind besonders offen für Neues und passen sich schnell an neue Situationen an – wenn Ihr Schätzchen zu dieser Sorte gehört, brauchen Sie sich weniger Gedanken zu machen, dass er den Anhänger ablehnen wird.

Viele Hunde stehen Neuem aber stets etwas skeptisch gegenüber und müssen sich erst mal an das Gefährt gewöhnen.

Sie können dazu Ihren Teil beitragen. Wir verraten Ihnen, wie es geht:

  • Nehmen Sie sich viel Zeit und geben Sie vor allem Ihrem kleinen Liebling die Zeit, die er braucht. Üben Sie stets ruhig und gelassen und regelmäßig mit Ihrem Hund. Belohnen Sie Ihn für erwünschtes Verhalten. Üben Sie in einer ablenkungsfreien Umgebung, damit sich Ihr Hund voll und ganz auf den Anhänger konzentrieren kann.
  • Für den Anfang genügt es, den Anhänger einfach in der Wohnung oder im Garten aufzustellen. Führen Sie Ihren Hund fröhlich und motiviert heran und lassen Sie ihn den Anhänger nach Belieben erkunden. Dabei genügt es, wenn Ihr Hund nur mal daran schnuppert.
  • Wiederholen Sie diesen Schritt und stellen Sie positive Assoziationen zu dem neuen Gefährt her – belohnen Sie Ihren Hund beispielsweise, wenn er sich mit dem Anhänger beschäftigt, oder sich gar reinsetzt.
  • Öffnen Sie beide Ein- und Ausgänge und zeigen Sie Ihrem Hund, wie er durchgehen kann. Wenn Ihr Hund sich hineinsetzt, stellen Sie sicher, dass er nicht wackelt oder kippt, sonst bekommt er schnell Angst. Ihr Hund soll verstehen, dass der Anhänger keine Gefahr darstellt.
  • Schließen Sie langsam einen der beiden Eingänge und zeigen Sie Ihrem Hund, dass er hineingehen kann. Sobald Ihr Hund Vertrauen gefasst hat, können Sie auch den zweiten schließen – aber ohne Hektik.
  • Wenn Ihr Hund ruhig und sicher im Gefährt sitzt, können Sie versuchen, den Anhänger ein wenig zu bewegen.
  • Als Generalprobe befestigen Sie den Anhänger mit der Kupplung am Fahrrad und üben Sie am besten auf Ihrem Grundstück oder einem anderen ablenkungsfreien Ort, beispielsweise dem Parkplatz eines Einkaufszentrums an einem Sonntag. Bleibt Ihr Hund dabei ruhig und gelassen, ist er bereit für eine erste gemeinsame Radtour.

Der Aufbau und die Befestigung

Der Hundeanhänger muss natürlich zwingend sicher, robust und fest an Ihrem Fahrrad montiert sein, damit Sie Ihren Hund sicher mitführen können. Befestigt werden alle Modelle mit einer speziellen Kupplung, die am hinteren Rad des Fahrrads montiert wird.

Diese Kupplung ist mit einer Stange verbunden, die zum Anhänger selbst führt. Die Kupplung wird direkt an der Achse des Hinterrads verschraubt – achten Sie darauf, dass Sie gelöste Verschraubungen ebenfalls wieder richtig festziehen.

Die meisten Kupplungen können sowohl für Kinder- als auch für Hundeanhänger verwendet werden, da sich die Art der Befestigung nicht unterscheidet!

Fazit

Mit einem Hundeanhänger können Sie Ihren Vierbeiner auf längere Fahrradtouren mitnehmen, ohne ihn physisch zu stark zu überlasten. Auch ältere, kränkliche Hunde finden darin Erleichterung im Alltag. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, das richtige Modell für die jeweilige Größe Ihres Hundes zu wählen.

Und vor allem: Haben Sie Geduld mit Ihrem Vierbeiner. Ein Hundeanhänger bedeutet für ihn eine große Umstellung, vor der er eventuell Angst hat. Geben Sie ihm die Zeit, die er braucht, damit Sie Ihre Fahrradtouren ganz entspannt und mit viel Freude genießen können.