Laufrad Test: Vergleich und Testsieger 2021

Laufrad Test: Vergleich und Testsieger 2021

In unserem Laufrad Test zeigen wir dir die aktuell besten Produkte und verraten dir, worauf du beim Kauf eines Kinderlaufrades achten solltest.

Wir haben diesen Inhalt das letzte Mal am 26.10.2021 aktualisiert! Folgende Daten wurden aktualisiert: Unsere Testsieger sowie die Verfügbarkeit der Produkte.

Bammax Laufrad
Ab ca. 1 Jahr
Bammax Laufrad
4.4/5
Puky Wutsch
Ab ca. 18 Monate
Puky Wutsch
4.9/5
Puky PK4055
Ab ca. 2 Jahre
Puky Fussball Laufrad
4.8/5
Puky 4031 LR 1BR
Ab ca. 3-4 Jahre
Puky Laufrad Kiwi
4.8/5
Inhalt

Testsieger – Laufrad ab 1 Jahr

Das Laufrad von Bammax überzeugt besonders in puncto Sicherheit und zeichnet sich durch ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Bammax Laufrad
Bewertung:
4.4/5

Vor- und Nachteile des Bammax Laufrades

Unsere Bewertung für das Bammax Laufrad

Durch den bodennahen Sitz und dank tiefem Einstieg sind schon die Kleinsten ab 1 Jahr sicher unterwegs. Das niedrige Gesamtgewicht macht es den Kindern besonders leicht sich zu bewegen und dabei ihr Gleichgewicht sowie ihre Kraft zu trainieren. Die 3-Rad-Konstruktion gibt den Kids maximale Stabilität und verhindert ein Umkippen.

Uns gefallen die stoßfesten EVA-Schaumstoffräder besonders gut, da sie leise und besonders widerstandsfähig zugleich sind. Praktisch dabei ist, dass man sie auch indoor nutzen kann. So müssen die Kids auch im Winter nicht auf Fahrspaß verzichten und können bedenkenlos durchs Wohnzimmer flitzen! 🙂

Leider sind Sattel und Lenker nicht höhenverstellbar, deshalb kann es nur für einen recht kurzen Zeitraum genutzt werden. Nichtsdestotrotz ist es eine preiswerte und schicke Alternative zu anderen, deutlich teureren Modellen.

In Summe finden wir das Laufrad von Bammax gut, wer jedoch langfristiger investieren möchte, sollte sich vorab überlegen, gleich in ein nächstgrößeres Modell zu investieren.

Testsieger – Laufrad ab 18 Monate

Das robuste Vierrad von Puky zählt zu den beliebtesten Laufrädern in dieser Kategorie. Warum das so ist, sehen wir uns genauer an.

Puky Wutsch
Bewertung:
4.8/5

Vor- und Nachteile vom Puky Wutsch

Unsere Bewertung für das Puky Wutsch Laufrad

Das Puky Wutsch zählt zu den Lieblingen der Eltern. Das Siegel für geprüfte Sicherheit „GS“ vermittelt einen unkaputtbaren Eindruck. Die gummierten Reifen rollen leise über den Untergrund, egal ob indoor oder outdoor – das finden wir super.

Dank der perfekten Reifendimension und der stabilen Konstruktion mit 4 Rädern rollen die Kleinen stabil und sicher durch die Gegend. Selbst wilde Kurvenmanöver sind damit kein Hindernis für die Kids. 😉

Die Lenkstange neigt sich bei Kurven leicht auf die Seite, allerdings empfinden wir das als absoluten Pluspunkt. Auch der Hersteller argumentiert damit, dass diese Eigenschaft das Gleichgewicht fördert und die Kinder auf das klassische zweirädrige Laufrad ideal vorbereitet.

Sogar an die richtige Körperhaltung hat Puky gedacht: ein ergonomischer Sitz kombiniert mit einem Tragegriff ist auch zum Tragen für Mama und Papa praktisch. Wobei bereits die Kleinsten das Laufrad heben können, da das Eigengewicht sehr gering ist.

Alles in allem finden wir das Puky Wutsch ein tolles Einsteigermodell. Uns gefällt die Puky-typische Sicherheitsnote und natürlich das robuste und schadstofffreie Material – Kinder ab 18 Monaten haben sicher ihren Spaß damit!

Testsieger - Laufrad ab 2 Jahre

Unter den getesteten Laufrädern für Kinder ab 2 Jahren hat uns erneut ein Laufrad von Puky überzeugt:

Puky PK4055 – Laufrad LR
Bewertung:
4.9/5

Vor- und Nachteile vom Puky PK4055 – Laufrad LR

Unsere Bewertung für das Puky PK4055 – Laufrad LR

Nicht umsonst zählt die Marke Puky zu den absoluten Topsellern bei Eltern. Puky überzeugt einmal mehr in puncto Qualität und Sicherheit. Das Preis-Leistungsverhältnis ist für dieses Puky Laufrad völlig in Ordnung. Je nach Körpergröße passen auch schon Kinder unter 2 Jahren auf das Laufrad. Allerdings entscheidet hier die Schrittlänge.

Der typische Lenkerpolster erinnert zwar an ein BMX Rad, allerdings dient er in erster Linie der Sicherheit und soll im Falle eines Sturzes die Kleinen davor bewahren, gegen einen harten Gegenstand zu prallen. Die Konstruktion ohne Ecken und Kanten ermöglicht ein lockeres Fahrverhalten und einen sanften Einstieg ins neue Fahrabenteuer.

Mit den Vollgummi-Reifen können die Kids sogar drinnen flüsterleise umherrollen. Zudem bieten sie auch keinen Rollwiderstand und bescheren maximales Fahrvergnügen! Dank dem uneingeschränkt beweglichen Lenker ist das Laufrad LR M von Puky besonders wendig und kompakt. Ein weiterer Pluspunkt dabei: sollte dein Kind stürzen, liegt der Lenker trotzdem flach auf dem Boden. Auch diese Eigenschaft ist typisch für Puky und gefällt uns!

Eine stabile, solide und qualitativ hochwertige Verarbeitung, wie man sie von diesem Hersteller gewohnt ist, sorgen für eine möglichst lange Nutzungsdauer und überzeugt uns erneut. Deshalb gibt es von uns eine klare Empfehlung für dieses Laufrad!

Testsieger – Laufrad ab 3 bzw. 4 Jahre

Sicherheitslenkergriffe, ergonomischer Laufradsattel, mitwachsend und kugelgelagerte Räder sowie Lenkung – Puky vereint alles was ein Laufrad braucht!

Puky 4031 LR 1BR, Kiwi
Bewertung:
5/5

Vor- und Nachteile vom Puky 4031 LR 1BR

Unsere Bewertung für das Puky 4031 LR 1BR

Laut Stiftung Warentest ist das Puky LR1 L schadstoffbelastet. Allerdings kontert der Hersteller, dass ein geprüftes GS-Zertifikat vorliegt, welches belegt, dass nach denselben Kriterien getestet wird bei Stiftung Warentest.

Wer jedoch unsicher ist und gegenüber der Luftbereifung Bedenken hat, kann alternativ auf das andere Puky LR1 Modell zurückgreifen. Allerdings hat das den Nachteil, dass die Kunststoffreifen ein geringes Profil und daneben kaum Federung mit sich bringen. Das sehen wir gerade für Kinder, die gern offroad unterwegs sind, als Nachteil.

Puky gehört trotzdem zu den absoluten Top Marken am Markt. Das große Trittbrett macht den Einstieg für die Kids besonders angenehm und sorgt für zusätzliches Fahrvergnügen. Dank des „Bananensattels“ wird die Laufbewegung optimal unterstützt und zusätzliche Stabilität geschaffen.

Mit dem wendigen Lenker können die zukünftigen Rennfahrer ihre Kurven optimieren. Super finden wir, dass beim Sturz dadurch der Lenker flach auf dem Boden liegt und das Kind sich damit nicht so leicht verletzen kann.

Dank dem Seitenständer kann das Laufrad ordentlich abgestellt werden. Der höhenverstellbare Sattel und Lenker machen das Laufrad von Puky zu einem mitwachsenden, langjährigen Begleiter. Von uns gibt’s ein klares Ja zu diesem Laufrad!

Testsieger – Laufrad aus Holz

Garantierter Fahrspaß aus Holz mit dem smarten Bausatz Laufrad von Bandits & Angels:

Bandits & Angels Holzlaufrad
Bewertung:
4.6/5

Vor- und Nachteile vom Bandits & Angels Holzlaufrad

Unsere Bewertung für das Bandits & Angels Holzlaufrad

Der nachhaltige Gedanke gefällt uns sehr gut. Auch das innovative und schlichte Design spricht uns an. Außerdem finden wir praktisch, dass das Laufrad von Bandits & Angels aus Holz wie ein Baukasten funktioniert und von einem Dreirad zum Laufrad umgebaut werden kann.

Das multifunktionale Mini-Laufrad bzw. Dreirad ist für die Kleinsten geeignet und kommt mit einem 6-fach verstellbaren Sattel (beim Dreirad und beim Laufrad). Leider ist der Lenker nicht verstellbar, was die Nutzungsdauer deutlich einschränkt. Allerdings können die Kids mit den wartungsfreien Kunststoffreifen ordentlich Gas geben.

In Summe finden wir das Produkt in der Kategorie „Laufräder aus Holz“ super. Trotz allem tendieren wir doch zu einem Modell aus Metall, da der Verschleiß bei Holz rascher fortschreitet und eine regelmäßige und aufmerksame Wartung nötig ist, um die Haltbarkeit zu maximieren.

Testsieger – Laufrad mit Handbremse

Der nächste Testsieger Laufrad mit Bremse kommt auch aus dem Hause Puky:

Puky 2002 - LR 1 Br
Bewertung:
4.8/5

Vor- und Nachteile vom Puky Laufrad mit Bremse

Unsere Bewertung für das Puky Laufrad mit Bremse

Nicht umsonst ist der deutsche Hersteller Puky einer der Marktführer für Kinderfahrzeuge. Besonders sein ergonomisch durchdachtes, hochwertiges und stabiles Konstrukt für Laufräder macht ihn zu einem Topseller.

Die kindgerechte Bremse mit normgerechter Bremskraft beschert den Kindern maximalen Fahrspaß. Auch wenn‘s mal schneller wird, können sie damit optimal bremsen und sind vor möglichem Aufprallen gewappnet. Die luftbereiften Räder sorgen für guten Grip auf jedem Untergrund. Was uns daran auch sehr gut gefällt, ist die zusätzliche Federung: so bleibt der Komfort und ein gutes Handling selbst bei Unebenheiten erhalten.

Der bekannte tiefe Einstieg, die kinderfreundliche Ergonomie sowie die Puky typischen Sicherheitsmerkmale sind auch bei diesem Modell wieder vertreten. Uns überzeugt das Produkt besonders für ambitionierte Piloten, die höhere Geschwindigkeiten nicht scheuen und schon schneller unterwegs sind.

Laufrad Test: so haben wir getestet

Das Angebot an Laufrad-Herstellern ist enorm groß und bietet eine überdurchschnittlich große Auswahl an unterschiedlichen Modellen für jedes Alter.

Für unseren Bericht haben wir unterschiedliche Produktrezensionen sowie diverse Kundenmeinungen ausgewertet und die Ergebnisse inklusive derer von Stiftung Warentest zusammengefasst. Außerdem haben wir die Laufräder genau unter die Lupe genommen, um dich bei deiner Kaufentscheidung bestmöglich zu unterstützen. Einige Modelle durften wir auch selber testen bzw. besser gesagt unsere Tochter. 🙂

So testet Stifung Warentest

Das ideale Laufrad ist stabil, sicher und frei von Schadstoffen. Stiftung Warentest hat einige Laufräder untersucht und geprüft. Hauptkriterien in unterschiedlicher Gewichtung waren das Fahrverhalten, die Sicherheit und Haltbarkeit, die Handhabung sowie die Schadstoffbelastung.

Speziell wurde die Oberfläche der Griffe, des Sattels sowie der Reifen auf enthaltene Schadstoffe untersucht. Das brisante Endergebnis: 11 der 15 getesteten Laufräder wurden als mangelhaft eingestuft. Grund dafür war sind die enthaltenen PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe).

Sie sind die größten Spielverderber, da 11 Laufräder kritische Mengen davon in Griffen, Sätteln oder Luftreifen enthalten. PAK gelten als krebserzeugend und können sogar erbgutverändernd wirken und sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken.

Auch wenn die Kinder mit den Reifen deutlich weniger in Kontakt kommen als z.B. mit den Griffen, ist es dennoch bedenklich. Gleichzeitig ist es auch schade, da die Luftreifen wesentlich mehr Grip haben als Kunststoffreifen und für eine zusätzliche Federung sorgen.

Wir kennen die Stiftung Warentest Testergebnisse u.a. auch von Fahrradanhängern. Hier werden Materialien zum Teil mit jenen von Spielzeug gleichgesetzt. Die Ergebnisse sind also ein bisschen mit Vorsicht zu genießen und es sollte jeder selbst entscheiden, inwiefern Materialien in Reifen und Co. mit Spielzeug vergleichbar sind.

Laufrad Kaufratgeber: die wichtigsten Fragen und Antworten

Kinder wollen sich bewegen und sie lieben fahrbare Untersätze. Laufräder bieten die ideale Möglichkeit, das Gleichgewicht zu trainieren und dienen dabei der Vorbereitung auf das richtige Radfahren.

Damit du auch das passende Laufrad für deinen Schatz findest, hilft dir unser Laufrad Test. Vor dem Kauf solltest du dir Gedanken darüber machen und auf ein paar grundlegende Dinge achten. Worauf es ankommt, haben wir in unserem nachfolgenden Kaufratgeber für dich zusammengefasst.

Warum ist ein Laufrad sinnvoll?

Ein Laufrad vermittelt den Kindern ein besonderes Gefühl von Freiheit und beschert ihnen Mobilität. Sie können bereits längere Strecken selbstständig zurücklegen und trainieren dabei spielerisch das Gleichgewicht.

Mit einem Laufrad wird gleichzeitig die Koordination und die Motorik gefördert. Durch die fahrradähnliche Konstruktion können die Kinder während des Lenkens und Rollens bereits grundlegende Bewegungsabläufe für das spätere Fahrradfahren einüben. Außerdem bietet es eine tolle Gelegenheit dafür, erste Bekanntschaft mit den Straßenverkehrsregeln zu machen.

Laufrad vs. Stützräder

Stützräder vermitteln oft ein irritierendes Gefühl der Sicherheit. Zwar hindern sie das Kind daran umzufallen, allerdings vertrauen die Kinder darauf und vergessen dabei auf ihr eigenes Gleichgewicht zu achten. Einerseits sind Stützräder eine gute Alternative, andererseits jedoch halten sie die Kinder davon ab, die Balance aus eigener Körperkraft zu halten.

Ein Laufrad stärkt auch das eigene Selbstvertrauen. Kinder lernen spielerisch ihr Körpergefühl kennen und entwickeln dadurch ein enormes Potenzial, da sie selbst für ihre Stabilität verantwortlich sind.

Die Vor- und Nachteile eines Laufrads

Ab welchem Altern ist ein Laufrad geeignet?

Je nach Alter gibt es unterschiedliche Modelle. Ab wann ein Kind bereit ist für ein Laufrad, lässt sich trotz Altersangaben nicht generalisieren. Jedes Kind hat sein eigenen Entwicklungstempo, an dem sich die Eltern orientieren sollten. Der individuelle Blick hilft dabei und schützt dein Kind vor möglicher Überforderung.

Manche laufen bereits vor dem ersten Geburtstag, andere wiederum erst mit 1,5 Jahren. Außerdem sind auch die motorischen Fähigkeiten sowie die Neugier und Entdeckungslust ein wesentliches Kriterium. Wichtige Meilensteine für diese Entscheidung sind, dass dein Kind eigenständig und sicher laufen kann. Dies wiederum sowohl vor- und rückwärts als auch seitwärts.

Idealerweise bietest du deinem Kind die Möglichkeit, ein Laufrad vorher auszuprobieren. Ein guter Tipp ist, das Kind zu beobachten, insbesondere wie es reagiert, wenn andere Kinder mit solch einem Gefährt durch die Gegend tollen.

Laufrad Test
Unsere Tochter mit den ersten Versuchen! 🙂

Wenn du also merkst, dass das Interesse deines Kindes geweckt ist, seine körperlichen Voraussetzungen übereinstimmen und der Gleichgewichtssinn ausreichend entwickelt ist, weißt du, dass die Zeit für ein Laufrad reif ist 🙂

Welche Arten von Laufrädern gibt es?

Klassische Laufräder sind wie ein Fahrrad konzipiert – allerdings fehlen die Pedale. Für die Kleinsten gibt es Dreirad-ähnliche Modelle von verschiedenen Herstellern. Manche sind ein 2in1-Mobil und können durch ein paar flinke Handgriffe ganz einfach von einem Dreirad in ein Laufrad umfunktioniert werden.

Die gängigsten Größen am Markt sind 10-12“. Es gibt auch welche unter 10“, speziell für die Kleinsten. Zusätzlich gibt es auch ein 12,5“ Modell – für die großen Rennfahrer, die auch gerne mal Gas geben.

Grundsätzlich ist zu beachten, je größer die Räder, desto schneller das Laufrad. Daher solltest du beim Kauf des Laufrads, unbedingt auf die Schritthöhe und die Reife deines Kindes achten.

Wie finde ich die richtige Laufradgröße für mein Kind?

Alters- und Größenempfehlungen dienen lediglich der Orientierung. Das Alter und die Körpergröße sind nebensächliche Kaufkriterien, im Mittelpunkt stehen die Schritthöhe und der Entwicklungsstand der Kinder.

Idealerweise nimmst du dein Kind mit und lässt es unterschiedliche Modelle probieren. Ob das Laufrad die richtige Größe hat, weißt du, indem dein Kind sich auf den Sattel setzt und mit beiden Beinen sicher am Boden stehen kann.

Achte bitte darauf, dass die Beine dabei nicht zur Gänze durchgestreckt sind. Eine entspannte, lockere Haltung ist wichtig, damit es sich einfach vom Boden abstoßen und Schwung nehmen kann.

Welches Material ist das beste?

Eine einheitliche Antwort darauf gibt es nicht, da es von den persönlichen Vorlieben abhängt.

Holz ist ein nachhaltiges Material, allerdings bedarf es einer regelmäßigen Wartung und einen entsprechenden sorgfältigen Umgang. Mögliche Kratzer können nicht einfach wegpoliert werden. Besonders beliebt sind Laufräder aus Holz bei kleineren Kindern, da sie in der Regel leichter sind.

Ein großer Nachteil ist auch, dass sie nicht mitwachsen und meist nur der Sattel höhenverstellbar ist. Allerdings steigt das nachhaltige Bewusstsein der Bevölkerung und somit auch die Nachfrage nach Laufrädern aus dem Naturrohstoff Holz. Dementsprechend schreitet auch die Entwicklung voran und die Anzahl an höhenverstellbaren Holzlaufrädern nimmt zu.

Metall-Laufräder sind flexibler, da sowohl Sattel als auch Lenker höhenverstellbar sind. Die Kinder wachsen und ihre Physiologie ändert sich, deshalb ist die mitwachsende Konstruktion ein großer Pluspunkt.

Laufräder aus Metall überzeugen auch aufgrund des modernen Designs. Je zeitgemäßer der Look und die Features, desto höher das Interesse.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in erster Linie die Bedürfnisse des Kindes im Vordergrund stehen sollten. Dazu kommen die physiologischen Eigenschaften und natürlich sollte man auch die finanziellen Möglichkeiten bedenken. Oft liegen teils große Preisunterschiede vor.

Wie steht es um die Sicherheitsaspekte beim Laufrad?

Grundsätzlich erfüllen alle Modelle die entsprechenden Sicherheitsanforderungen. Ein Laufrad soll an die Größe und an den Entwicklungsstand des Kindes angepasst sein. Nur so kann sich dein Kind auf dieses neue Abenteuer einlassen.

Spaß, Mobilität und Spiel – das soll dein Kind auch beim „Laufradeln“ erleben. Achte daher beim Kauf des Laufrads auf folgende Punkte:

Je tiefer der Einstieg, desto hilfreicher ist dies für die kleinsten Rennfahrer. Passend dazu ist ein mitwachsender, höhenverstellbarer Sattel und Lenker. Ein ergonomisch geformter Sattel gibt zusätzliche Stabilität.

Kindgerechte Lenker, die einen guten Griff ermöglichen, sorgen für ein verbessertes Sicherheitsgefühl. Je nach Alter des Kindes und Größe des Laufrads bzw. der Reifendimension können Bremsen sinnvoll sein, um die Geschwindigkeit individuell zu regulieren.

Welche Schutzausrüstung wird benötigt?

An oberster Stelle steht ein Helm, der dein Kind bei Stürzen vor gröberen Verletzungen schützt. Achte bitte beim Kauf auf eine perfekte Passform. Nur ein gutsitzender Helm ist ein gut schützender Helm!

Laufrad Emilia
Unsere kleine Tochter samt Puky-Laufrad und ihrem lieblings Helm. 🙂

Besonders in der Anfangszeit ist gute und widerstandsfähige Kleidung sinnvoll. Diese schützt bei kleineren Stürzen und Stößen vor unliebsamen Abschürfungen. Sollte dein Kind noch unsicher sein, sind Knie- und Ellenbogenschützer eine gute Investition, da sie zusätzlich eine Absicherung gegen Prellungen darstellen.

Was kann ich als Elternteil zur Sicherheit beitragen?

Je sensibler, geduldiger und souveräner du mit der neu gewonnenen Mobilität deines Kindes umgehst, desto sicherer wird es sich fühlen. Generell solltest du bei den ersten Fahrversuchen stets parat sein, da diese in der Regel meist noch recht holprig ablaufen.

Geduldige und ruhige Hilfestellungen sind das A und O – genauso wie Lob und Zuwendung. Erstes vermittelt Stabilität und Sicherheit, zweiteres steigert die Motivation. 🙂

Helfen, loben und fördern ist die Hauptaufgabe – denn je besser die Kids mit den Laufrädern umzugehen lernen, desto geringer wird der zukünftige Aufwand für die Eltern.

Wie teuer ist ein Laufrad?

Die Bandbreite an Laufrad-Anbietern ist enorm. Teure Laufräder gibt es um knapp 200 Euro, während günstigere Modelle bereits ab 40 EUR zu erwerben sind. Je nachdem wie viel du ausgeben willst, kannst du dich diesbezüglich austoben.

Die Klassiker aus dem Hause Puky sind in der mittleren Preisklasse angesiedelt und bieten ein faires Preis-Leistungsverhältnis. Ihre Widerstandsfähigkeit, Robustheit und das zeitlose Design machen es möglich, das Laufrad sowohl relativ günstig zu erwerben als auch an nachfolgende Generationen weiter zu vererben.

Speziell bei der Weitergabe lohnt es sich auf Qualität zu setzen und im Zweifelsfall etwas mehr zu investieren. Auf die Dauer betrachtet ist diese Variante deutlich sparsamer als zwei günstige Modelle zu kaufen.

Welche Zusatzausstattung wird benötigt?

Je moderner und aktueller das Design, desto ansprechender wird es dein Kind finden – so viel steht fest. Grundlegende Fragen, ob das Laufrad eine Bremse braucht oder nicht oder ob eine Lenkereinschlagsbegrenzung sinnvoll ist oder nicht, hängt in erster Linie von der Reife deines Kindes, seinen Fähigkeiten und seiner Schritthöhe ab.

Je größer die Reifen, desto schneller kann das Laufrad rollen. Deshalb wäre in diesem Fall eine Bremse sinnvoll. Ob eine Lenkereinschlagsbegrenzung vorhanden ist, variiert je nach Hersteller. Puky verzichtet bei sämtlichen Modellen auf sie mit dem Argument, dass im Falle eines Sturzes der Lenker flach auf dem Boden liegt und die Verletzungsgefahr durch Zusammenprall von Gesicht und Lenkstange minimiert wird.

Andere Hersteller wiederum begrenzen den Lenkereinschlag, um das Sturzrisiko von Beginn an zu reduzieren. Grundsätzlich ist es so, dass die Kids rasch ein Gefühl für die Lenkung entwickeln und auch schnell mit wendigen Lenkern zurechtkommen. Sie genießen die Bewegungsfreiheit in vollen Zügen und lernen in puncto Körperbeherrschung spielerisch enorm viel dazu.

Fazit zum Laufrad Test

Zwei Räder, ein Sattel und ein Lenker – ein Laufrad ist einfach ein Fahrrad ohne Pedale. Laufrad fahren ist für Kinder einer der größten, ersten Meilensteine. Aufgrund der zahlreichen Benefits, wie der Schulung des Gleichgewichts, der verbesserten Körperwahrnehmung sowie dem steigernden Selbstvertrauen gibt es wohl keine bessere Methode, das Fahrradfahren zu erlernen.

Die Kids können längere Strecken selbst bewältigen und nutzen eine abwechslungsreiche Alternative zum zu-Fuß-Gehen. Durch die gleichzeitig stattfinden Prozesse des Schauens, Staunens, Gleichgewicht halten, Bremsen und Lenkens werden die Kinder in ihrer Koordination und Motorik geschult.

Dank der breiten Auswahl an unterschiedlichen Modellen können schon die Kleinsten mit knapp 18 Monaten durch die Gegend laufradeln. Entscheidend ist natürlich die Entwicklungsstufe und die Reife deines Sprösslings.

Achte auf eine passende Sattel- und Lenkerhöhe. Im Idealfall berührt dein Kind den Boden mit den Füßen sowohl im gestreckten als auch im gebeugten Zustand. Eine ordentliche Einstellung ist wichtig, um die Gelenke richtig zu be- und entlasten.

Nimm dir für die ersten Fahrversuche genug Zeit und lass deinem Kind, die nötige Zeit , die es braucht, um mit dem neuen Gefährt zurecht zu kommen. Steh deinem Liebling zur Seite, biete Hilfestellung, wenn nötig und hab Geduld. Je geduldiger du bist, desto besser kann dein Kind üben und ein entsprechendes Sicherheitsgefühl entwickeln. Übung macht schließlich auch beim Laufradfahren den Meister! 🙂

Diese Inhalte könnten dich auch interessieren
Verwendete Quellen

Dieser Testbericht basiert zum Teil auf unseren eigenen Erfahrungen, zum Teil auf Testdaten von Stiftung Warentest sowie teilweise auf Produktbewertungen von Käufern. Außerdem spielen die Informationen u.a. Meinungen unserer Community, sowie Erfahrungen von Freunden und Bekannten wider!

Gerald Bacher
Gerald Bacher

Dank zahlreicher Produkttests haben wir uns Expertenwissen im Bereich Fahrradtransport-Lösungen angeeignet. Dadurch können wir die Stärken und Schwächen einzelner Produkte sehr gut beurteilen.

Wie hilfreich war dieser Inhalt?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 1

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Es tut uns leid, dass der Beitrag für dich nicht hilfreich war!

Lasse uns diesen Beitrag verbessern!

Wie können wir diesen Beitrag verbessern?

50 Euro Gutschein bei Babymarkt.de
Zeitraum: 19.07 – 25.07.2021
Dank unserem exklusiven Gutschein für Kinderfahrradanhänger bei Babymarkt.de sparst du bei deinem Einkauf 50 Euro!

*Der 50€-Aktionsgutschein ZRK53778 gilt ab einem Mindesteinkaufswert nach Retouren von 400€ und ist bis zum 25.07.2021 einmalig auf Produkte der Kategorie Kinder-Fahrradanhänger einlösbar. Wird der Mindesteinkaufswert nach (Teil)Warenretouren unterschritten, berechnen wir den ursprünglichen vollen Preis der Waren, die du behältst. Ausgeschlossen sind einzelne Produkte der Kategorie ‚Milchnahrung‘ sowie Geschenkgutscheine, Bücher und Artikel einzelner Hersteller. Barauszahlung oder Kombination mit anderen Rabattaktionen ist nicht möglich. Bei Verwendung des Aktionsgutscheins gelten unsere AGB, hier insbesondere Ziff. 5.